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Engine of the Year

Deutsche Triebwerke dominieren

Porsche 911 GT3 Foto: Hans-Dieter Seufert 9 Bilder

Mit dem internationalen Engine of the Year-Award werden die besten Motoren eines Jahrgangs ausgezeichnet. 2009 gingen elf von zwölf Preisen an Triebwerke deutscher Hersteller.

17.06.2009 Uli Baumann

Den Titel des besten neuen Triebwerks im Jahr 2009 vergab die Jury am Mittwoch (17.6.) auf der Engine Expo 2009 in Stuttgart an den 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer aus dem Porsche 997.

Gleich zwei Preise räumte der von AMG entwickelte 6,2-Liter-V8-Mercedes-Motor ab. Er wurde zur "Performance Engine of the Year" und zum besten Motor der Klasse über vier Liter Hubraum gekürt.

Gleich dreimal erfolgreich war die 1.4 TSI-Motorenfamilie von VW. Sie konnte den Titel "International Engine of the Year" und den Sieg in der Klasse von 1,0- bis 1,4-Liter Hubraum einfahren. Zudem wurde der doppelt aufgeladene Vierzylinder als "grüner Motor" des Jahres ausgezeichnet.

In der Klasse bis ein Liter Hubraum holte der Toyota-Motor aus dem Yaris, Aygo, Peugeot 107, Citroen C1 und dem Subaru Justy den Titel 2009.

Der Sieg in der Klasse bis 1,8-Liter Hubraum ging an die deutsch-französische Coproduktion von BMW und PSA für den 1,6-Liter-Turbomotor, wie er unter anderem im Mini und im Peugeot 207 zum Einsatz kommt. Den besten Motor der Klasse bis zwei Liter Hubraum stellt abermals der VW-Konzern. Ausgezeichnet wurde der 2.0 TFSI der Modelle wie den VW Golf GTI oder den Audi TT befeuert.

In der Klasse bis 2,5-Liter Hubraum konnte der einzige Diesel punkten. Mercedes räumte mit dem neuen 2,1-Liter-Biturbodiesel hier den Preis ab.

Biturbo war auch das Zauberwort, welches in der Klasse bis drei Liter Hubraum zum Sieg verhalf. Hier lag der zweifach aufgeladene Dreiliter-Reihensechszylinder von BMW, wie er im BMW 135i, dem 335i oder dem X6 zum Einsatz kommt, vorn.

Den zweiten Erfolg für BMW sicherte in der Klasse bis vier Liter Hubraum der Hochdrehzahl-V8 aus dem M3. Vergeben wird der Engine of the Year Award von einer Jury aus Fachjournalisten aus 32 Ländern.

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