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Erdbeben belastet Honda

Gewinn sinkt um 88,3 Prozent

Honda Logo

Die Folgen des Erdbebens in Japan haben den japanischen Autobauer Honda schwer mitgenommen. Der Gewinn von April bis Juni sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 88,3 Prozent auf 31,7 Milliarden Yen (derzeit 286,6 Million Euro), teilte der Konzern am Montag (1.8.) in Tokio mit.

01.08.2011 dpa

Neben der Naturkatastrophe habe auch die Aufwertung des Yen zu dem Einbruch beigetragen. Japans drittgrößter Autohersteller erhöhte aber seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr (bis Ende März 2012) von 195 Milliarden auf 230 Milliarden Yen - im Vergleich zu 534 Milliarden Yen im Vorjahr aber immer noch ein kräftiges Minus.

Produktionsausfall belastet Bilanz

Der Umsatz fiel um 27,4 Prozent auf 1,71 Billionen Yen - vor allem wegen des Autogeschäfts, das um 35,1 Prozent auf 1,17 Milliarden Yen einbrach. In der Motorradsparte stieg der Umsatz dagegen um rund 3 Prozent auf 330,3 Milliarden Yen.
 
Nach Honda-Angaben hatte das Erdbeben im März mit dem folgenden Nukleardesaster viele Produktionsstätten im Nordosten des Inselstaates zerstört und Lieferketten unterbrochen. Etliche Fabriken mussten ihre Produktion unterbrechen.
 
Der Konzern erhöhte auch seine Umsatzvorhersage um 300 Milliarden auf 8,7 Billionen Yen. Das liegt unter anderem auch an dem erwartetem Wachstum des Automobilgeschäfts in Russland, Indien und den USA. 2011 erwartet der Konzern weltweit einen Absatz von 3,43 Millionen Fahrzeugen und damit nur unwesentlich weniger als im vergangenen Jahr
(3,51 Million Einheiten).

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