Jetzt kostenlos herunterladen

In unserer neuen auto motor und sport BOXX stellen wir die besten Tests, Reportagen und Hintergründe zu Sammlungen vor.

Völlig neu aufbereitet mit großen Bilder, tollen Videos, ausführlichen Daten. Ohne Werbung.

Probieren Sie es gleich aus!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Erfolgreicher Gebrauchtwagenkauf

Die wichtigsten Tipps für die Probefahrt

Youtube-Schrauber, Cockpit, Serie Foto: Werner Popp 11 Bilder

auto motor und sport erklärt, worauf man bei einer Probefahrt mit einem Gebrauchtwagen achten sollte. Hier die wichtigsten Tipps:

10.02.2015 Maximilian Immer

Kontrollleuchten im Blick

Noch bevor das Auto auf die Straße darf, sollten Sie den Motor starten und auf die Kontrollleuchten im Armaturenbrett achten. Bleibt eines der Lämpchen an, können Sie davon ausgehen, dass etwas kaputt ist. Wenig Scheibenwischwasser ist da noch das kleinste Problem. Strahlt allerdings die Motorkontrollleuchte oder die ABS-Leuchte auf, liegt vermutlich ein ernsteres Problem vor.

Ohren auf für Nebengeräusche

Im Stand sollten Sie auf unerwünschte Geräusche achten. Sehr lautes Klickern oder Klackern des Motors ist meist kein gutes Zeichen. Das gilt auch für einen sehr unruhigen Lauf des Triebwerks. Fahren Sie nicht sofort los, denn die Abrollgeräusche der Reifen können viel überdecken. Noch ein Tipp: Der Motor darf vor der Fahrt nicht warm sein – gerade im kalten Zustand offenbaren sich ungewöhnliche Geräusche.

Gänge Durchschalten

Dann geht's ab auf die Straße. Julian rät, das Auto einmal voll zu beschleunigen und dabei alle Gänge durchzuschalten. Dabei merkt man, ob der Motor ohne Probleme hochdreht und ob sich alle Gänge gut schalten lassen oder irgendwo Geräusche auftreten.

Mängel mit Geradeausfahrt prüfen

Für eine Probefahrt sollten Sie sich genügend Zeit nehmen und verschiedene Fahrmanöver ausprobieren. Ob das Fahrwerk Mängel hat, kann man zum Beispiel mit der Geradeausfahrt prüfen. Am besten suchen Sie sich dafür eine wenig befahrene Straße. Schon bei leichten Abweichungen von der Spur können teure Schäden am Fahrwerk oder an der Lenkung vorliegen.

Vollbremsung nicht vergessen

Besonders wichtig ist der Bremsencheck. Dabei bleiben Sie auf der wenig befahrenen Straße und schauen, dass hinter Ihnen niemand fährt und kein Radfahrer in die Quere kommen kann. Dann steigen Sie einmal voll in die Eisen und achten darauf, ob die Bremsen überhaupt richtig zupacken. Wiederholen Sie das Ganze und achten Sie diesmal darauf, ob der Wagen zu einer Seite zieht – was nicht gut wäre.

Komforttest auf Holperstrecke

Suchen Sie sich als Nächstes eine schlechte Strecke, ideal ist hier Kopfsteinpflaster. Dabei sollten Sie besonders auf den Komfort im Auto achten. Das heißt: Bekommen Sie was von den Unebenheiten mit? Werden nämlich Schläge von der Straße ins Auto weitergeleitet, stimmt definitiv etwas mit den Dämpfern nicht. Starke Poltergeräusche können Schäden an Radaufhängung und Achsen ankündigen.

Konzentration auf Geräuschpegel

Fahren Sie die schlechte Strecke direkt noch einmal. Achten Sie aber diesmal nicht auf den Komfort, sondern auf unnormale oder störende Nebengeräusche – also Knarzgeräusche und dergleichen, die aus dem Innenraum kommen. Mehr noch: Sie spüren so auch wackelige Teile auf. Drehen Sie die Lüftung auf und zu, achten Sie auf wackelnde Knöpfe und darauf, ob die Innenverkleidungen fest sitzen.

Volleinschlag in beide Richtungen

Suchen Sie sich am besten einen Parkplatz. Stellen Sie den Wagen ab und bringen Sie das Lenkrad in Geradeausstellung. Lenken Sie dann einmal komplett nach links ein. Dadurch überprüfen Sie, ob die Lenkung voll funktioniert. Knarzgeräusche sind kein gutes Zeichen. Schlagen Sie das Lenkrad nun komplett nach rechts ein. Beide Male sollte es sich gleich weit einschlagen lassen.

Mit der Handbremse anfahren

Den nächsten Test können Sie wunderbar beim Losfahren vom Parkplatz machen. Ziehen Sie, falls nicht schon geschehen, die Handbremse voll an und legen Sie den ersten Gang ein. Geben Sie Gas und achten Sie darauf, ob der Wagen gleichmäßig in die Knie geht. Das Heck sollte sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite leicht absinken. Ist dem nicht so, greift die Handbremse nur einseitig.

Kupplung kommen lassen

Für den letzten Test können Sie wieder auf dem Parkplatz bleiben. Legen Sie diesmal den zweiten Gang ein und geben Sie Gas. Der Motor sollte dabei auf rund 2.500 Umdrehungen kommen. Lassen Sie jetzt die Kupplung kommen. Dabei sollte der Motor ausgehen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
auto motor und sport (01/2015)
Heft 01 / 2015 24. Dezember 2014 178 Seiten Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen Heft abonnieren
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden