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Ergebnis 24h-Rennen Le Mans 2013

Audi und Porsche siegen in Le Mans

24h-Rennen Le Mans 2013, Siegerehrung Foto: xpb 47 Bilder

Die deutschen Automobilhersteller trumpften beim 24h-Rennen in Le Mans groß auf: Audi holte den insgesamt zwölften Gesamtsieg der Firmenhistorie mit dem R18 e-tron quattro, Porsche hielt sich mit Klassensiegen in der GTE-Pro-Klasse für Werksteams und in der GTE Pro-Am-Kategorie für Privatfahrer schadlos.

23.06.2013 Marcus Schurig Powered by

Allan McNish, Tom Kristensen und Loïc Duval stellten einen nie ernsthaft gefährdeten Gesamtsieg für Audi sicher. Das Trio übernahm nach dem Rückfall des souverän führenden Nummer-1-Audis von Benoît Tréluyer, André Lotterer und Marcel Fässler, die 43 Minuten durch den Wechsel einer defekten Lichtmaschine verloren, am Sonntagabend die Spitze – und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Zu hoch war der Speed der Audi, als dass Gegner Toyota hätte mithalten können.

Audi in allen Belängen überlegen

Die drei Werks-Audi waren in allen Belangen deutlich überlegen; mehr Motorleistung, mehr Abtrieb, höhere Topspeeds und besser Rundenzeiten. Nur beim Verbrauch hatte Toyota erwartungsgemäß die Nase vorne, doch selbst die Tatsache, dass die japanischen Werkswagen bis zu zwei Runden länger fahren konnten als ihre deutschen LMP1-Widersacher, konnte Audi in keinster Weise in Bedrängnis bringen. Für Tom Kristensen setzt sich damit eine einmalige Erfolgsstory fort: Der Däne holte seinen 13. Le-Mans-Sieg, für Teamkollege Allan McNish ist es der dritte Triumph und für Loïc Duval der erste.

Toyota sah erstmals nach der Rückkehr in den Le-Mans-Sport im letzten Jahr die Zielflagge beim wichtigsten 24h-Rennen der Welt und belegte mit einer Runde Rückstand auf den siegreichen Audi den zweiten Platz. Der Nummer-3-Audi von Marc Gené, Oliver Jarvis und Lucas di Grassi belegte Platz drei, nachdem der zweite Toyota eine Stunde vor Rennende bei einsetzendem einen Unfall in den schnellen Porsche-Kurven zu verzeichnen hatte und viel Zeit bei der folgenden Reparatur einbüßte.

Maximale Spannung in der GTE-Pro-Klasse

Der nicht sonderlich inspirierende Kampf um den Gesamtsieg in Le Mans wurde durch maximale Spannung in der GTE-Pro-Klasse mehr als wettgemacht, wo mit Porsche, Ferrari, Corvette, Viper und Aston Martin fünf Werksteams am Start standen. Die Entscheidung um den Klassensieg fiel zu Beginn der letzten Rennstunde, als ein starker Regenschauer die Bahn unter Wasser setzte. Zu diesem Zeitpunkt lag der Porsche 911 RSR von Richard Lietz nur eine Sekunde vor dem Aston-Martin Vantage GTE von Stefan Mücke.

Mücke steuerte sofort die Box an, um die Reifen zu tauschen, Lietz blieb draußen und spekulierte auf eine Safety-Car-Phase, die auch prompt kam. Nach den fälligen Boxenstopps lag nicht nur Lietz eine Runde vor Mücke, auch der zweite Werks-Porsche von Patrick Pilet hatte sich noch vor Mücke schieben können. Das Taktik-Manöver von Porsche war sehr riskant, denn Lietz musste mit Slicks drei Runden im strömenden Regen aushalten, bevor er selbst zum Reifenwechsel kommen konnte.

Regenschauer sorgte kurz vor Rennende nochmal für Spannung

15 Minuten vor Ablauf der 24h-Renndistanz sorgte ein neuerlicher Regenschauer abermals für glitschige Verhältnisse, was jedoch nichts mehr am Ausgang des Rennens endete. Porsche holte einen vor dem Rennen kaum für möglich gehaltenen Doppelsieg in der hart umkämpften GTE-Pro-Klasse. Und es kam noch besser: Die französische Paarung Vernay, Narac und Bourret konnte auch den Sieg in der Amateur-GT-Wertung vor zwei Ferrari 458 Italia des AF Corse-Teams sicherstellen.

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