Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Erhöhte Unfallgefahr durch falschen Reifendruck

Foto: ÖAMTC

Falscher Reifendruck kann bei ABS und ESP zu Fehlfunktionen führen, die massiv die Fahrsicherheit beeinträchtigen. Außerdem ist ein zu geringer Reifendruck für erhöhten Kraftstoffverbrauch und höheren Reifenverschleiß verantwortlich.

28.08.2008 Carsten Rose

Der ADAC hat das Fahren mit zu wenig Luftdruck an einem oder allen vier Reifen mit unterschiedlicher Beladung nachgestellt. Demnach zeigen die Tests, dass zu geringer Luftdruck in einem Vorderrad einen erhöhten Kraftstoffverbrauch von bis zu 0,2 Liter pro 100 Kilometern bewirkt sowie, dass die Fahreigenschaften mit abnehmenden Reifendruck immer schlechter werden. Außerdem arbeitet bei zu niedrigem Luftdruck ein ABS nicht mehr optimal, so ein Reifenexperte des Automobilclubs, weil die Reifen einen unterschiedlichen Abrollumfang haben.

Schleudergefahr steigt bei Druckverlust

Ein Druckverlust an nur einem Hinterrad macht sich dagegen nur bemerkbar, wenn die Seitenführungskräfte der Reifen gefragt sind, wie etwa beim Spurwechsel oder in Kurven. Dann bestehe laut ADAC die Gefahr, dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät.

Wenn alle vier Reifen einen zu geringen Luftdruck aufweisen, müsse mit drastisch verschlechterten Fahreigenschaften gerechnet werden, meinen die Experten. Zusätzlich steigt der Kraftstoffverbrauch bei einem Kompaktwagen um mindestens 0,3 Liter auf 100 Kilometer, wenn der Reifendruck in allen vier Reifen um ein bar zu niedrig ist. Auch der Verschleiß nimmt zu, weil Gummi und Karkasse während der Fahrt stärker verformt werden, was zur Erwärmung des Reifens führt.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden