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Nachfolger des McLaren 650S auf Genfer Autosalon

Neuer Supersportwagen mit 700+ PS

McLaren - Monocage II Foto: McLaren 12 Bilder

McLaren leutet auf dem Genfer Autosalon 2017 seine Modelloffensive ein. In den nächsten fünf Jahren sollen 15 neue Sportwagen oder Derivate geboren werden, 50 Prozent davon hybridisiert. Erster im Bunde: der Nachfolger des 650S.

18.01.2017 Holger Wittich, Andreas Haupt 1 Kommentar

McLaren überführt auf dem Genfer Autosalon 2017 seine Super-Serie in die zweite Generation. Aktuell fallen darunter der McLaren 625C, McLaren 650S sowie 675LT als Coupé und Spider. Alle treibt der bekannte 3,8-Liter-Biturbo an. Der Output entspricht der Zahl in der Modellbezeichnung. Sprich: der 650S leistet zum Beispiel 650S.

Am 7. März wird McLaren auf der ersten großen europäischen Automesse des Jahres einen neuen Sportwagen für die Super-Series vorstellen. Man munkelt, dass es sich bei der zweiten Generation um den Nachfolger des 650S handelt. Intern nennen die Ingenieure das neue Modell P14. Der Supersportwagen trägt abermals den doppelt aufgeladenen V8 unter der Motorhaube. Dieser dürfte deutlich über 700 PS entwickeln und den Abstand zu den Sport-Series-Modellen, wie 570S, 570GT oder 540C, erhöhen. Und der P14 wird den 675LT überflügeln, was eine Neuordnung der Super-Series bedeuten müsste. Wie der Neue wirklich heißen wird, ist bislang nicht bekannt.

McLaren P14 erhält radikale Aerodynamik

Einige Details hat der britische Sportwagenhersteller aber schon verraten. Wie seine Brüder baut der neue Supersportwagen auf dem Monocage auf – allerdings modifiziert McLaren das Carbon-Chassis weitreichend und nennt es „Monocage II“. Es soll leichter und verwindungssteifer sein als das alte. Der neue Sportwagen soll nur 1.283 Kilogramm (trocken) wiegen. Laut McLaren sind das 18 Kilogramm weniger als bei einem vergleichbar ausgestatteten 650S.

Der Monocage II soll es McLaren ermöglichen, den Einstiegsbereich etwas zu vergrößern, die Schweller tiefer zu positionieren und die Rundumsicht im Cockpit zu verbessern. Auf Erlkönig-Fotos präsentierte sich der McLaren P14 vor Monaten heftig getarnt. Unter der Tarnung verbirgt sich ein Supersportler, der durchaus radikaler aussehen soll als der P1. Neue LED-Scheinwerfer sowie ein völlig überarbeiteter Innenraum erhält der Sportwagen mit Schmetterlingstüren. Der aktive Heckspoiler soll auch als Luftbremse nutzbar sein. Der aerodynamische Abtrieb insgesamt soll gegenüber dem 650S um 50 % gestiegen sein. Neu am neuen McLaren soll das Türdesign sein, das radikaler ausfällt als bisher. Vorne durch dieTüre wird heiße Luft aus dem Radkasten abtransportiert, hinten kühle Luft durch die Kühler geschleust.

Dem Debüt auf dem Genfer Autosalon folgt im Laufe des Jahres die systematische Einführung des Sportwagens, der als 2018er Modell kommt. Der Preis: Über 200.000 Euro. Der P14 soll nur der Anfang sein. In den nächsten fünf Jahren plant McLaren, rund eine Milliarde Euro in die eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung zu stecken (Modellstrategie Track22). Weitere 14 neue Sportwagen oder Derivate sollen dem P14 bis 2022 folgen. Die Hälfte der neuen Modelle trägt einen Hybridantrieb.

Neuester Kommentar

Sieht wohl eher nach den altbewerten Schmetterlingstüren aus. Von Redakteuren einer "Autozeitschrift" würde ich mir schon erwarten, dass sie den Unterschied kennen. ;-)

MrDriver 1. November 2016, 07:49 Uhr
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