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Erlkönig Mini Crossman

Neue Fotos vom Offroader auf der Nordschleife

Im Oktober 2008 zeigte die BMW-Tochter Mini auf dem Pariser Autosalon erstmals ihre Vision eines kompekten SUV. Die Studie "Mini Crossover Concept" kam sehr stylisch und futuristisch daher. Nun ist die seriennahe Version des Crossman (so der offizielle Name des neuen Mini-Modells) bzw. des R58 Colorado (so der interne Name) bereits zu Testzwecken auf der Nürburgring-Nordschleife unterwegs - natürlich geheim. Doch unser Erlkönigfotograf hatte wieder mal Glück bei seiner "Jagd".

08.04.2009 Powered by

Mini will ins Gelände und gibt Gas. 2010 soll das "Sports Activity Vehicle" – so die interne Kategorisierung – auf den Markt kommen. Mit dem Crossman baut die englische BMW-Tochter ihre Palette auf vier Modelle aus. Dem Mini (in den Varianten „One“, „Cooper“, „Cooper S“ , „John Cooper Works“ und „Cooper D“) stehen bereits der Mini Clubman (seit Neuestem auch als "One") und das Mini Cabrio (als „One“, „Cooper“ und „Cooper S“) zur Seite. Aus dem Terzett wird ein Quartett – und der Größte kommt zum Schluss. Dabei hat Mini gerade erst eine Weltpremiere gefeiert: Im Januar 2009 wurde die zweite Generation des Mini Cabrio auf der Motor Show in Detroit zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt (Verkaufstart: März 2009). Nun übernimmt der Crossman den Staffelstab.Bislang ist der Clubman der Größte in der Mini-Familie, doch der Crossman überflügelt den kompakten Kombi (so er denn die Maße der Studie beibehält) um viele Zentimeter in Länge (4,07 Meter gegenüber den 3,94 Metern des Clubman), Breite (1,83 Meter gegenüber 1,68 Meter) und Höhe (1,60 Meter gegenüber 1,43 Meter). Also ist der Crossman keineswegs nur ein aufgebockter und etwas aufgeblasener Clubman.Der Geländegänger mit Vierradantrieb wirkt durch seine etwas bullige Front und die kräftigen Hüften viel maskuliner als seine Geschwister. Anders als der Clubman (mit einer dritten, sich gegen die Fahrtrichtung öffnenden Pforte auf der rechten Seite ausgestattet) kann der Crossman mit vier vollwertigen Türen aufwarten. In der Pariser Studie ersetzte auf der Fahrerseite eine Schiebetür eine herkömmliche Fond-Tür. Wie die Erlkönigfotos nun zeigen, wird das Serienmodell in diesem Punkt offensichtlich ganz konventionell ausgestattet sein. Was das Motoren-Angebot betrifft, so ist zu vermuten, dass der Crossman auf fast die gesamte Mini-Palette zugreifen wird: den 1,6-Liter-Benziner mit 120 PS, 175 PS oder 211 PS, den 1,6-Liter-Diesel mit 110 PS und möglicherweise auch auf den 1,4-Liter-Benzinmotor mit 95 PS. Der Crossman ist der erste Mini, der außerhalb des Vereinigten Königreichs gebaut wird. Das Stammwerk in Oxford ist ausgelastet, weshalb Magna Steyr in Österreich den Zuschlag für die Produktion des kompakten SUV bekam.

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