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Erlkönige des Monats September 2015

SUV und Crossover voraus

Renault Scenic Erlkönig Foto: Stefan Baldauf 44 Bilder

SUV und Crossover-Modelle kommen bei der automobilen Kundschaft gut an. Kein Wunder, entwickeln die Autobauer fleißig neue Modelle. Im September sind uns entsprechend viele SUV- und Crossover-Erlkönige vor die Linse gefahren.

01.10.2015 Uli Baumann

Die Neuheitenflut der IAA liegt eben hinter uns - gespickt mit zahlreichen neuen SUV und Crossovermodellen. Die neuen Modelle von morgen fahren heute noch als Erlkönige durch die Gegend.

Der neue Mercedes GLS ist eigentlich ein alter Bekannter. Die markanteste Ändrung trägt der ehemalige GL im Namen, ansonsten beschränkt sich der große SUV auf ein Facelift, das ihm ein neues Armaturenbrett und eine dezente optische Auffrischung bringt. Die Technikseite profitiert von der Adaption der Neungang-Automatik.

Als ganz neuer Spieler im SUV-Segment versucht sich Maserati mit dem Levante. Ab 2016 will er bei den Premium-Modellen mitmischen. Dazu bedient er sich an Komponenten aus dem Jeep-Lager, einer Karosserie aus Aluminium sowie potenten V6-Turbomotoren als Diesel und Benziner. Das Design wird sich an die typische Maserati-Linie anlehnen.

Toyota mit mutigem C-HR

Bei Audi hingegen ist man in Sachen SUV bereits etabliert und erfolgreich unterwegs. Damit das so bleibt wird das Angebot ausgebaut - nach unten. Ab 2016 soll der Q2 bei den Kleinen seines Standes mitmischen. Aufbauend auf dem MQB kommt der Q2 auf knapp 4,20 Meter Länge. Neben Frontantrieb für die Basis sind auch Quattro-Modelle fest eingeplant. Los geht es mit einem 100 PS starken Dreizylinder-TSI und bei etwa 21.000 Euro.

Mit einem mutigen Crossover-Konzept will Toyota in dieser Klasse punkten. Was der erwischte Erlkönig noch verbirgt, hat die seriennahe C-HR-Studie auf der IAA bereits gezeigt. Schwungvolle, eigenwillige Formen prägen die Optik, die Technik setzt unter anderem auf den Hybridantrieb aus dem Prius. Das Serienmodell soll Ende 2016 kommen.

Volvo arbeitet am neuen S90

Auf den Crossover-Zug will auch Opel mit dem nächsten Meriva aufspringen. Die dritte Generation wird gemeinsam mit PSA entwickelt und trägt wieder konventionelle Türen. Ein Schuss Mokka und ein Spritzer Astra werden beim Design des Meriva vermengt um dem Minivan mehr Drive zu verleihen. Kommen soll der neue Meriva irgendwann 2016.

Es gibt aber auch noch einen Markt abseits von SUV und Crossover. Hier arbeitet Opel am neuen Insignia, der 2017 kommen und deutlich an Gewicht verlieren soll. Bei einem gleichzeitig Zugewinn an Radstand soll der neue Insignia deutlich mehr Platz bieten und natürlich auf der Infotainment- und Konnektivitätsschiene ganz vorne mit dabeisein.

Ganz vorne im Volvo-Angebot soll sich auch der neue S90 einordnen. Der S80-Nachfolger soll sich aber nicht im Luxussegment balgen, sondern mit den Modellen der Oberen Mittelklasse konkurrieren. Die Motorenpalette mit ausschließlich Vierzylindern wird vom XC90 übernommen, die Konnektivitäts- und Sicherheitsfeatures stammen aus dem Firmenbaukasten.

Leistungstechnisch ganz weit vorne wird die der Camaro ZL1 einsortieren - kein Wunder bei rund 640 PS. Mit einem nachgeschärften Fahrwerk und verbesserter aerodynamik soll der ZL1 alle die ansprechen, die von einem Musclecar mehr als nur dicke Muskeln erwarten.

Weiter erwischt wurden: Mercedes CLA-facelift, Mercedes E-Klasse, Audi A5 und Renault Scénic.

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