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Erlkönige Mercedes S-Klasse gegen BMW 7er

Der Oberklasse-Showdown ab 2013

Erlkönig Mercedes S-Klasse Foto: SB-Medien 32 Bilder

Das Jahr 2013 steht ganz im Zeichen der Oberklasse - die neue Generation der Mercedes S-Klasse trifft auf die Faceliftversion des BMW 7er. Wir haben die beiden Top-Modelle als Erlkönige gegenübergestellt.

07.08.2011

BMW 7er-Facelift mit leichtem Vorsprung

Die Mercedes S-Klasse der Baureihe 221 wird seit 2005 in Deutschland angeboten, das 7er-Modell (F01) seit 2008. Es trifft also eine komplett neue Generation auf ein überarbeitetes Modell, mit dem BMW den Zulauf zur S-Klasse zumindest ein wenig einschränken will.

Vorsprung hat der BMW, die Bayern präsentieren das 7er-Facelift bereits im April 2012 auf der Auto China in Peking und werden den Luxusliner im Laufe des Jahres 2012 auf den Markt bringen. Mercedes hingegen wartet bis Anfang 2013, denn die Baureihe 222 wird auf der Detroit Motor Show erstmals zu sehen sein.

Neue Mercedes S-Klasse mit eleganter Optik

In Sachen Optik hatten beiden Modelle in der Vergangenheit durchaus ihre Kritiker. Bei BMW liegt die Bangle-Ära weit zurück, die aktuelle S-Klasse hingegen muss sich wegen der recht breiten Kotflügel so manche Häme anhören. Das wird sich 2013 ändern.
 
Mercedes lehnt die neue S-Klasse eng an das Design des Conceptcars F700 an, das die Stuttgarter 2007 auf dem Genfer Autosalon präsentierten. Dynamisch und elegant mit leichten akzentuierten Sicken an der Seite und einem kräftigen Heck mit CLS-gleichen Heckleuchten kommt die neue S-Klasse daher.

7er-Facelift marginal

Nicht ganz so opulent fällt die neue Optik des BMW 7ers aus. Front- und Heckschürze erhalten ein neues Design und neue Felgen zieren die Radkästen. Die größte Änderung wird es an den Scheinwerfern, die als Voll-LED-Bauteile strahlen dürften. Außerdem werden die LED-Tagfahrlichter überarbeitet.
 
Antriebsseitig wird der Mercedes W222 die bekannten verbrauchsoptimierten Move-Motoren erhalten, die schon jetzt unter anderem in der E-Klasse zum Einsatz kommen. Im S500 kommt der 5,5-Liter große V8 mit Biturbo und einer Leistung von 435 PS zum Einsatz. Der S600 erhält den ebenfalls doppelt aufgeladenen V12-Motor mit 517 PS. Als Top-Motoren hält AMG den S 65 sowie den S 63 bereit. Letzterer mit 571 PS-V8 - erster mit V12 und 612 PS Leistung.

Mercedes S-Klasse mit zwei Hybrid-Versionen

Wer es nicht ganz so üppig braucht, kann auch auf den auf der IAA gezeigten Hybridantriebsstrang zurück greifen. Dabei koppelt Mercedes einen 60 PS starken E-Motor mit einem 3,5-Liter-V6. Auch der neue Vierzylinderdiesel bleibt in der S-Klasse erhalten, könnte dann auch noch mit einem Hybrid-Antriebsstrang verbunden werden. Einige Motoren werden auch in der neuen Generation als 4-Matic angeboten werden.

BMW 7er-Facelift erhält mehr Power

Bei BMW sind die Informationen zur Motorisierung noch spärlich. Efficient Dynamics hält unter anderem mit Start-Stopp-Funktion sowie Rekuperation Einzug. Der BMW 740i dürfte einen Leistungszuwachs auf rund 350 PS erhalten, der 750i rund 450 PS leisten. Sicher wird auch aus Prestigegründen weiterhin der V12-Motor aus dem 760i im Programm bleiben.

Auf der Dieselseite kommen die neuen Selbstzünder im 730d mit 258 PS und im 740d mit 313 PS zum Einsatz. In Sachen Hybrid wird es weiterhin den ActiveHybrid geben, auch die bekannten Allradmodelle bleiben im Programm. Gekoppelt werden alle Motoren mit einer Achtgang-Automatik. Lediglich ein Konkurrenzmodell zu den AMG-Modellen von der M GmbH wird es im 7er nicht geben. Sowohl der 7er als auch die S-Klasse können als Langversion geordert werden.

Mercedes S-Klasse kommt mit innovativer Sicherheitstechnik

Und wie sieht es im Inneren der beiden Oberklasse-Modelle aus. Erste Erlkönig-Bilder zeigen dass beim BMW 7er wenig Neues  zu sehen gibt. Vermutlich werden im Cockpit einige kleinere Modifikationen vorgenommen. Deutlich aufgewertet dürfte dagegen das Angebot an Assistenzsystemen werden, die bereits im 5er und 6er zu haben sind. Im Gegensatz dazu, lässt sich die neu S-Klasse nicht ins Innenleben schauen. Dafür sind die Informationen in puncto Sicherheitssysteme mannigfaltig. Um der Vision des unfallfreien Fahrens näher zu kommen, wird das Pre Safe-System verbessert. Im Falle eines Seitencrashs werden Fahrer und Beifahrer durch Luftkissen in der Sitzlehne nach innen gedrückt. Der Sicherheitspuffer vergrößert sich so um 50 Millimeter. Außerdem ist ein Belt Bag an Bord, der die Fläche des Sicherheitsgurtes vergrößert. Eine weitere Innovation kommt in der neuen Mercedes S-Klasse der Braking Bag zum Einsatz. Diese und andere Techniken der kommenden S-Klasse wurden bereits in der Sicherheitsstudie ESF 2009 gezeigt. Dabei entfaltet sich ein Airbag zwischen vorderem Achsträger und Unterbodenverkleidung und drückt eine Bremsplatte auf die Straße. Dadurch soll der Bremsweg der neuen Mercedes signifikant verkleinert werden.

Gegen den modifizierten BMW 7er dürfte die neue Mercedes S-Klasse ab 2013 in fast allen Punkten die Nase vorn haben. Vorausgesetzt die Kunden akzeptieren das neue Design. Der kleine Vorteil des BMW liegt in der Gnade der früheren Geburt. Der echte Konter aus München erfolgt dann ab 2014 spätestens 2015, wenn die neue Generation des BMW 7ers  ansteht.

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