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Erster SUV von Fiat

Olympische Gelände-Spiele

Foto: Quattroruote 5 Bilder

Zu den olympischen Winterspielen, die im Februar 2006 in Turin stattfinden, bringt Fiat erstmals einen SUV. Der kompakte Allradler wird von Suzuki in Ungarn gebaut und wird auch einen japanischen Ableger haben.

20.07.2004

Turin ist nicht nur die Heimatstadt von Fiat (Fabbricca Italiana Automobili Torino), sondern vom 10. bis 26. Februar 2006 auch Austragungsort der 20. Olympischen Winterspiele. Und wenn die Welt in eineinhalb Jahren vor den Fernsehgeräten auf die olympischen Wettbewerbe schaut, werden auch Fiat-Automobile werbewirksam in Szene gesetzt.

Eines davon soll das offizielle Olympia-Auto werden - ein Modell, das sowohl in die norditalienischen Großstadt als auch in die nahe gelegene alpine Welt passt: ein vierradgetriebener Sport-Utility (SUV) im Stil des populären Toyota RAV-4.

Neuer 1,6-Liter-JTD-Vierventilmotor

Tatsächlich hat auch der erste Fiat-Geländegänger japanische Wurzeln. Er entstammt einem im April 2003 geschlossenem Joint-Venture mit Suzuki und ist das Derivat eines neuen japanischen Allradlers, der unterhalb des Grand Vitara (Neuauflage im Herbst 2005) rangieren soll. Anders als der mit Leiterrahmen bewehrte Grand Vitara soll sich der Kompakt-SUV an Personenwagen-Maßstäben orientieren.

Gebaut werden der Fiat und der Suzuki im ungarischen Werk Esztergom nordwestlich von Budapest, wo bislang die Suzuki-Modelle Ignis und Wagon R+ vom Band laufen. Derzeit beträgt die Kapazität 90.000 Einheiten pro Jahr. Ab Frühjahr 2005 wird dort auch der Swift-Nachfolger produziert. Die Kooperation zwischen Fiat und Suzuki soll weitere 60.000 Exemplare hervorbringen, von denen ein Drittel für Fiat vorgesehen ist.

Gemäß dem Stil der neuen Zeit ist der Fiat SUV kein vierschrötiger Kraxler, sondern ein Soft-Offroader mit guten Straßen-Fahreigenschaften, ordentlichem Komfort und trotz Allradantrieb nur eingeschränkter Geländetauglichkeit. Mit 4,10 Meter Karosserielänge, 1,75 Meter Breite und 2500 Millimeter Radstand ist er geräumig genug für vier bis fünf Personen mit leichtem Gepäck, aber auch kompakt genug für den Großstadt-Dschungel - obwohl die ursprünglich angestrebte Länge um fünf Zentimeter überzogen wurde, damit die ab 2005 gültigen Anforderungen zum Fußgängerschutz erfüllt werden können.

Den Allradantrieb und die Vierzylinder-Benzinmotoren steuert Suzuki bei. Fiat kümmert sich um die Getriebe und die Turbodiesel. Als Neuheit ist hier neben dem bekannten 1.9 JTD 16V (150 PS) noch ein 1.6 JTD zu erwarten. Der 1.600er ist ebenfalls ein Vierventiler und leitet sich vom größeren 1.9 ab. Mit einem Leistungsspektrum zwischen 105 und 120 PS soll er den zweiventiligen 1.9 JTD ersetzen.

SUV-Boom in Europa

Fiat und Suzuki koppeln sich mit ihrer SUV-Kooperation von den Aktivitäten der beiden GM-Marken Daewoo (Scope) und Opel (Frontera-Nachfolger) ab. Opel und Daewoo stellen ihren neuen, etwas größeren SUV auf die Plattform des amerikanischen Saturn Vue und produzieren in Korea.

Das Ziel aller Konkurrenten ist indes das gleiche: vom SUV-Boom profitieren. 2003 gehörten bereits fünf Prozent aller in Europa verkauften Autos zu dieser Gattung, in vier Jahren sollen es acht Prozent sein.

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