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24h-Rennen Nürburgring 2008

Erstes Training der Motor Presse-Piloten

Foto: Jürgen Gebhardt 75 Bilder

Die erste Bilanz der Motor Presse-Piloten ist positiv: Peter-Paul Pietsch liegt auf Platz 5 nach dem ersten 24h-Zeittraining am Freitag (23.5.) und auch die übrigen Starter sind guter Dinge.

23.05.2008 Powered by

"Wir sind natürlich sehr zufrieden", erklärte Peter-Paul Pietsch. Das Mitglied der Geschäftsführung der Motor Presse Stuttgart überzeugte beim ersten Zeittraining im Porsche 911 GT3. Trotz zahlreicher Gelbphasen und Ölspuren erkämpfte sich das Wochenspiegel Team Manthey (WTM) einen beachtlichen fünften Rang beim ersten Test in der grünen Hölle. Das WTM-Team, dass auch in der Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring an den Start geht, liegt nach dem ersten Kräftemessen damit in Schlagdistanz zu den Favoriten auf den 24h-Gesamtsieg. Mit einer Zeit von 8:43.082 Minuten war das WTM-Team damit nur knapp 16 Sekunden langsamer als der Manthey-Porsche, der das 24h-Rennen in den letzten beiden Jahren dominierte.

Auch für auto motor und sport-Chefredakteur Bernd Ostmann verlief das erste Zeittraining mit dem neuen Scirocco des Volkswagen-Werksteams vielversprechend. "Das Auto ist wesentlich gutmütiger und nicht so nervös auf der Hinterachse wie der Golf im Vorjahr", erklärte Ostmann. Nach sechs Runden landete das Team mit der Startnummer 116 auf Position 85. "Wir sind bisher allerdings nur rumgerollt." Wie stark der Scirocco auf der Nordschleife ist, zeigte Ringlegende Hans-Joachim Stuck. Mit 9:28.472 Minuten fuhr der Bayer die schnellste Zeit der drei Scirocco-Teams. "Wir werden am Abend beim zweiten Zeittraining ebenfalls noch mal nachlegen", versprach Ostmann vor der abendlichen Hatz auf die besten Startplätze im zweiten Zeittraining.

sport auto-R8 läuft

sport auto-Chefredakteur Horst von Saurma war schon begeistert, dass sein blauer Audi R8 mit der Startnummer 41 im ersten Zeittraing überhaupt lief. Erst am Mittwoch war das Fahrzeug endgültig fertig geworden. Nach verspäteter Ankunft am Donnerstag um Mitternacht erwachte das V8-Triebwerk nach Software-Problemen erst zu nächtlicher Stunde zum Leben. "Um drei Uhr heute Nacht lief der Wagen zum ersten Mal so richtig." Noch glücklicher zeigte sich die R8-Crew als das Rollout im ersten Zeittraining absolviert wurde. "Wir sind zwei Runden um die Grand Prix-Strecke gefahren und es hat alles bis auf Kleinigkeiten gut funktioniert", sagte von Saurma. Somit kann das blaue Zeitwunder auch im zweiten Zeittraining angreifen, um sich endgültig für den 24h-Marathon zu qualifizieren. Just in time!

"Auch für uns ist es super gelaufen", erklärte sport auto-Redakteur Marcus Schurig nach dem ersten Kräftemessen. Bisher absolvierten jedoch erst drei Fahrer im Opel Astra GTC die geforderten zwei Pflichtrunden. sport auto-Redakteur Jochen Übler legt am 24h-Wochenende einen Doppelstart hin. Neben dem 24-Stunden-Rennen startet er auch in der Mini Challenge auf der Nordschleife. Im ersten und zweiten Qualifying der Clubsport-Rennserie belegte Übler einen achtbaren Platz im Mittelfeld (P23) und freut sich auf das Vier-Runden-Rennen auf der Nordschleife. "Die Mini-Rennfahrer sind total verrückt und fahren voll am Limit. Es ist wirklich ein aufregendes Erlebnis mit dem Mini auf der Nordschleife zu fahren", sagte der sport auto-Redakteur. Vor dem Mini Challenge-Rennen gibt Übler erst einmal am Freitagabend im Turbo-Astra richtig Gas. Vor dem zweiten Zeittraining liegt das Team im blauen Opel von Kissling Motorsport mit der Startnummer 103 auf Position 91.

Frauen-Power im Civic

Die einzige Dame im Motor Presse-Team war ebenfalls zufrieden. "Da wir in der VLN-Langstrecken-Meisterschaft auch mit diesem Auto antreten, ist der Wagen natürlich sehr ausgetestet. Für das 24-Stunden-Rennen haben wir noch einmal zahlreiche Bauteile zur Sicherheit getauscht", erklärte Anja Wassertheurer. Das Honda-Team der sport auto-Redakteurin landete auf Position 136. "Wir haben noch nicht alles gezeigt und haben in diesem Jahr starke Unterstützung." Zusammen mit Wassertheurer geht unter anderem Ex-DTM-Fahrer und 24h-Nürburgring-Sieger Klaus Niedzwiedz an den Start.

Immer noch heiß auf seine erste Fahrt im Rahmen des 24h-Wochenendes ist Andreas Leue. Der AUTO Strassenverkehr-Redakteur musste seinen rot-weißen Pirelli-Audi TT (Startnummer 145) nach Elektronikproblemen bei der ersten Zeitenjagd in der Box stehen lassen. "Die Mechaniker haben den Fehler aber dann schnell gefunden und wir können im zweiten Zeittraining endlich angreifen", erklärte Leue. Besser lief es für das Schwesterauto aus dem Pirelli-Team mit auto motor und sport-Volontär Christian Gebhardt am Steuer. Das Team mit der Startnummer 144 fuhr mit einer Zeit von 9:57.783 Minuten auf Position 62.

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