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Formel 1 bei Nacht

Erstmals ein Nachtrennen in der Formel 1

Foto: Media Information

Das erste Nachtrennen der Formel-1-Geschichte findet zwar erst im September 2008 statt, wirft seine Schatten aber bereits voraus. Die Veranstalter haben am Donnerstag (11. Dezember) Strecke und Technik detailliert vorgestellt.

11.12.2007 Powered by

Es wird das größte Sportereignis, das die Republik je gesehen hat. Auf den Straßen von Singapur werden am 28. September die Formel 1-Boliden heulen - und das nach Sonnenuntergang. Vor der spektakulären Skyline des "Monaco des Ostens" sind die Piloten auf dem neu eingerichteten 5,067 Kilometer langen Stadtkurs unterwegs. Der Streckenverlauf wurde bereits vor einigen Monaten von der FIA abgenommen und entspricht den offiziellen Anforderungen an die Sicherheit.

Action nach Sonnenuntergang

Die Veranstalter versprechen sich vom Layout viel Spannung. Auf der Runde, die gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, gibt es mehrere Überholmöglichkeiten und einige anspruchsvolle Kurven. Vor allem auf die rund 80.000 Zuschauer vor Ort wartet ein unvergleichliches Formel 1-Vergnügen: "Die Fans werden sich mitten im Renngeschehen befinden", verspricht der stellvertretende Vorsitzende des Malaysia GP Colin Syn.

Um 20 Uhr Ortszeit soll die Startampel in Singapur erstmals auf grün springen und das Rennen über 61 Runden freigeben. Durch die späte Startzeit ist das Rennen in Europa wie ein normaler Grand Prix zur Mittagszeit zu sehen. Da die Formel 1 Boliden bekanntermaßen ohne Scheinwerfer auskommen müssen, haben die Veranstalter in eine moderne Lichtanlage investiert. 

Licht mit Sicherheit

Damit die Fahrer auch an der schnellsten Stelle bei rund 300 km/h nicht plötzlich im Dunkeln stehen, wurden 1.485 Scheinwerfer mit je 2.000 Watt Leistung im Abstand von jeweils vier Metern installiert. Das Licht, das die Strecke von Aluminiumträgern aus zehn Meter Höhe illuminiert, soll nach Angaben der Veranstalter an allen Stellen gleich hell sein. Auch die Auslaufzonen wurden natürlich nicht ausgespart.

Zwölf Diesel-Generatoren, untergebracht in schalldichten Containern, und insgesamt 108 Kilometer Kabel sind nötig, um die Scheinwerfer zum Leuchten zu bringen. Fällt ein Generator aus, springen die anderen ein. Lampen, die direkt nebeneinander hängen, erhalten den Strom von verschiedenen Quellen. Auch die Fernsehkameras werden an der Lichtstrebe montiert, die rund um die Strecke an einer Straßenseite entlang läuft.

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