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Erwischt

Bombardier-Dreirad

Foto: Automedia 2 Bilder

Der kanadische Industriekonzern Bombardier baut nicht nur Snowmobile, Züge und Flugzeuge, sondern drängt jetzt auch auf den Fahrzeugmarkt - und zwar mit einem spektakulären Dreirad.

21.12.2006

Auch wenn der Entwurf viel von einem Motorrad in sich trägt, soll es in vielen Ländern mit dem Autoführerschein zu fahren sein.

Herz des Dreirads ist ein Einliter-V2-Motor mit einem Zylinderwinkel von 60 Grad, der von der Bombardier-Tochter Rotax beigesteuert wird und seinen Dienst sonst in den Topmodellen des Zweiradherstellers Aprilia verrichtet. Die Leistung des wassergekühlten Aggregats soll bei 130 PS liegen.

Nach ursprünglichen Plänen soll dieser Motor mit einem CVT-Getriebe gekoppelt werden und via Zahnriemen das von einer Zweiarmschwinge geführte Hinterrad antreiben. Der abgelichtete Erlkönig trägt allerdings eine konventionelle Fußschaltung mit Handkupplung wie bei Motorrädern üblich. Die Vorderräder hängen an Einzelradaufhängungen. Gesteuert wird wie beim Motorrad mit einem Lenker.

Vom Zweirad übernommen zeigt sich auch die Bremsanlage: Die Bremsen der Vorderräder werden per Handhebel angesteuert, das Hinterrad per Fußpedal verzögert. Bosch steuert ein ABS und ESP bei.

Vermarktet werden soll das Dreirad ab Mitte 2007 in Zentraleuropa und den USA unter dem Label Can-Am, ebenfalls eine Bombardier-Tochter.

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