Im Vergleich zu 2007 wuchs der Anteil der in Europa neu zugelassenen Fahrzeuge mit ESP im vergangenen Jahr um fünf Prozentpunkte auf 55 Prozent an.
Viele Kleinwagen sind ohne ESP unterwegs
Die in den USA, Europa und Australien getroffenen gesetzlichen Regelungen sehen vor, dass spätestens 2014 jedes Neufahrzeug mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ausgestattet sein muss, um so die Zahl von Schleuderunfällen drastisch zu reduzieren.
Während die Zahl der Neufahrzeuge mit ESP in Italien von 42 auf 51 Prozent und in Großbritannien von 48 auf 56 Prozent zunahm, sank sie in Frankreich von 46 auf 42 Prozent. Der Grund hierfür liegt in dem gestiegenen Anteil an Kleinwagen bei den Neuzulassungen. Hierbei verzichten die Franzosen demnach eher auf eine zusätzliche Investition, wenn das ESP nicht zur Serienausstattung gehört. Denn im Vergleich zum direkten Nachbarn nahm der ESP-Anteil bei den in Deutschland verkauften Neuwagen im Kleinwagensegment um sechs Prozentpunkte auf 44 Prozent zu.
Die Kleinwagen bleiben dennoch das Sorgenkind in Sachen ESP-Ausrüstung. Denn in den fünf größten Märkten Europas lag die ESP-Ausrüstungsrate bei Klein- oder Kleinstwagen bei durchschnittlich 20 Prozent.






