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EU-Zulassungen

Auto-Absatz sinkt zum 13. Mal in Folge

Foto: dpa 10 Bilder

Der Auto-Absatz in Europa ist im Mai zum 13. Mal in Folge gesunken. Insgesamt wurden 1,27 Millionen Neuwagen verkauft, das sind 4,9 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie der Verband der Europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Dienstag (16.6.) in Brüssel mitteilte.

16.06.2009

Dank staatlicher Konjunkturprogramme und Abwrackprämien in mehreren Ländern verlangsamte sich der Abwärtstrend aber leicht. Im April hatte das Minus im Vergleich zum Vorjahresmonat noch 12,3 Prozent betragen. Zugpferd war im Mai erneut Deutschland, wo gegen den Europa-Trend mit knapp 385.000 Autos fast 40 Prozent mehr Neuwagen zugelassen wurden als vor einem Jahr.

Saisonbereinigt haben die Neuzulassungen zugelegt

Die weltweite Absatzkrise ist nach Ansicht des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zwar noch nicht beendet. Es gebe aber erste Anzeichen dafür, dass die Talfahrt gebremst werde. So habe die Zahl der Neuzulassungen in Westeuropa im Mai saisonbereinigt um zwei Prozent über dem Niveau des Vormonats gelegen. Der chinesische Markt legte nach VDA-Schätzung bedingt durch ein staatliches Konjunkturprogramm und eine drastische Senkung der Verkaufssteuer für Kleinwagen um mehr als die Hälfte auf 728.000 Auto zu.

Deutschland, Österreich, Frankreich und Griechenland im Zulassungsplus

In Westeuropa lag die Zahl der Neuzulassungen im abgelaufenen Monat bei knapp 1,2 Millionen Autos und damit um 3,2 Prozent unter dem Vorjahr. Außer in Deutschland wurden auch in Österreich (plus 4,8 Prozent), Frankreich (plus 11,8 Prozent) und Griechenland (plus 5,1 Prozent) mehr Neuwagen verkauft als vor einem Jahr. Starke Einbrüche verzeichneten hingegen Großbritannien mit minus 24,8 Prozent sowie Spanien, wo der Absatz um 38,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Seit Jahresbeginn ging die Zahl der neu zugelassenen Autos in Westeuropa um 12,8 Prozent zurück. Nur in Deutschland wurden zwischen Januar und Mai mehr Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum (plus 22,8 Prozent).

Russischer Markt stürzt um 57 Prozent bei den Zulassungen ab

Die Märkte der neuen EU-Länder blieben nach VDA-Angaben mit einem Minus von 26 Prozent im Mai schwach. In Russland führte die anhaltende schwierige gesamtwirtschaftliche Lage demnach zu weiteren Nachfragerückgängen. Der russische Automobilmarkt verbuchte im Mai einen Absturz der Zulassungszahlen in Höhe von gut 57 Prozent auf knapp 120.000 Fahrzeuge. Der US-Markt gab um fast 34 Prozent auf 92.300 Einheiten nach.

Volkswagen mit 5,3 Prozent mehr Zulassungen im Mai

Unter den großen Herstellern schnitt nach den Zahlen von ACEA die Volkswagen Gruppe im Mai erneut am besten ab. Sie verzeichnete in Europa im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 5,3 Prozent und steigerte vor allem dank der Kernmarke VW ihren Marktanteil auf 21,7 Prozent. Auch die Fiat-Gruppe konnte um 2,5 Prozent zulegen (Marktanteil in Europa: 9,3 Prozent).

BMW fährt dickes Minus ein, auch Daimler mit schlechten Zulassungszahlen

Die anderen deutschen Hersteller ließen hingegen im Vergleich zum Vorjahr Federn, wie ACEA berichtete. Die BMW-Gruppe verkaufte in Europa 13,9 Prozent weniger Autos, bei Daimler lag das Minus bei 8,3 Prozent. Opel/Vauxhall büßten 7,5 Prozent ein und haben nun in Europa einen Marktanteil von 7,9 Prozent nach 8,3 Prozent im Vorjahr.

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