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EU-Autopreise

Deutschland bleibt teuer

Foto: GIW

Deutschland hat in der Euro-Zone im Schnitt die höchsten Preise für Neuwagen. 31 von 87 ausgewählten Automodellen waren in Deutschland am teuersten, berichtete die EU-Wettbewerbsbehörde am Dienstag (1.8.) in Brüssel.

01.08.2006

Ein deutscher Autokäufer könne einen Ford-Focus in Finnland inklusive Mehrwertsteuer um 4.000 Euro billiger bekommen als in der Heimat.

Die EU-Wettbewerbshüter hatten vor vier Jahren die Regeln für den europäischen Autovertrieb geändert, um den Wettbewerb anzuheizen und damit die Preisunterschiede anzugleichen. Sehr erfolgreich waren sie damit nach Beobachtereinschätzung bisher nicht.

Im der ersten Jahreshälfte 2006 seien die Preisunterschiede stabil geblieben, berichtete die EU-Behörde. Sie zieht alle sechs Monate über die Preise Bilanz, allerdings nur über die vor Steuern.

Die Preisunterschiede in Europa beruhen teilweise auf den sehr unterschiedlichen Steuersätzen. Dänemark gilt vor Steuern zwar als billiges Pflaster. Doch die Steuern können bis zu 200 Prozent erreichen, hieß es aus der Behörde. Außer in Finnland sind in Ungarn neue Personenwagen vergleichsweise preisgünstig zu haben. Gemeinsam mit Deutschland gilt hingegen die Tschechische Republik als teuer.

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