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EU-Neuzulassungen 2013

Jahresabschluss im Minus

Europäische Flagge

Trotz eines zulassungsstarken Dezembers, in dem das Plus bei immerhin 13,3 % lag, blieben die EU-Pkw-Neuzulassungen im Gesamtjahr 2013 um 1,7 % unter dem Vorjahr.

16.01.2014 Uli Baumann

Der Zulassungsendspurt im Dezember 2013  war enorm. Mit einem Plus von 13,3 % erreichte man den höchsten Zuwachs gegenüber dem Vormonat seit dem Rekordergebnis aus dem Dezember 2009, als die ACE ein Zulassungsplus von 16,6 % verzeichnen konnte.

Das Jahresergebnis konnte aber auch die Dezember-Rallye nicht mehr retten. Insgesamt wurden in 2013 in der EU 11.850.905 Pkw erstmalig zugelassen. Der Dezember 2013 steuerte dazu noch 906.294 Einheiten bei.

Trotz eines Rückgangs um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr stellt Deutschland mit 2.952.431 Pkw-Neuzulassungen den volumenstärksten Markt in der EU. Schwer aufgeholt haben die Briten, die mit 2.264.737 neu zugelassenen Pkw um 10,8 % gegenüber dem Vorjahr zulegen konnten. Erholt zeigt der spanische Markt. 722.703 Neuzulassungen bedeuten für die Iberer ein Plus von 3,3 %.

Klar abwärts ging es hingegen in Italien. 1.303.534 Pkw-Neuzulassungen münden in ein Minus von 7,1 %. auch der französische Markt musste weiter Federn lassen und kam mit 1.790.456 Pkw-Neuzulassungen auf ein Minus von 5,7 %. Am stärksten unter den Volumenmärkten traf es allerdings die Niederland. Nur noch 417.036 Pkw-Neuzulassungen bedeuten ein Minus von 17 %.

VW bleibt europäischer Marktführer

Klarer Marktführer in Europa bleibt auch 2013 der VW-Konzern, der einen Marktanteil von 25 % (plus 0,3 %) abschöpfen konnte. Stärkste Einzelmarke wurde erneut VW. Zwar büßte man 0,3 % gegenüber dem Vorjahr ein, dennoch kommt an einem Marktanteil von nun 12,5 % niemand vorbei. Als zweite Kraft in Europa führt die ACEA-Statistik Ford mit einem Marktanteil von 7,4 % (minus 0,1 %). Komplettiert wird das Podest durch Opel, die 2013 ihren Marktanteil mit 6,8 % stabil halten konnten. Unverändert präsentiert sich auch Renault mit einem Anteil von 6,6 %. Peugeot verliert von 6,4 auf 6,1 %. Citroën büßt um 0,5 auf 5,0 % ein. Fiat bleibt unverändert bei einem Marktanteil von 4,7 %.

Im Rennen um die Spitze bei den Premiummarken liegt 2013 Audi mit einem Marktanteil von unverändert 5,6 % vorn. BMW folgt mit 5,2 % (plus 0,1 %), Mercedes kommt auf 5,0 % (plus 0,3 %).

Toyota liegt gleichauf mit Skoda bei einem Marktanteil von 4,1 %, wobei die Tschechen um 0,3 % und die Japaner um 0,1 % zulegen konnten. Dacia liegt mit einem Marktanteil von 2,1 % fast gleichauf mit Seat (2,4 %). Pari bei 3,4 % präsentieren sich auch Hyundai und Nissan. Kia beendet 2013 mit einem Marktanteil von 2,8 %.

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