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EU-Neuzulassungen

Absturz im Oktober

Foto: GIW

Der europäische Automarkt zeigte sich auch im Oktober stark rückläufig. Mit 1.134.031 Neuzulassungen in Gesamteuropa (EU + EFTA) betrug das Minus gegenüber dem Vorjahr nach Angaben des europäischen Herstellerverbandes ACEA vom Freitag (14.11.) 14,5 Prozent.

14.11.2008 Uli Baumann

Den Neuzulassungsrückgang im sechsten Monat in Folge begründet der verband mit der allgemeinen Finazkrise und der damit zusammenhängenden Kaufzurückhaltung. Im bisherigen Jahresverlauf blieben die Neuzulassungen 5,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Spanien und GB dramatisch eingebrochen

Besonders hart traf es im Oktober die Volumenmärkte in Spanien und Großbritannien. Während auf der iberischen Halbinsel nur noch 77.660 Neuwagen und damit 40 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr abgesetzt werden konnten, blieb der Markt auf der britischen Insel mit 128.352 Neuzulassungen  23 Prozent unter dem Vorjahr. Italien musste mit 167.940 Neuzulassungen ein Minus von 18,9 Prozent verkraften. In Deutschland ergaben 258.814 Neuzulassungen ein Minus von 8,2 Prozent, Frankreich kam mit 174.939 Neuzulassungen auf ein Minus von 7,4 Prozent.

Dacia und Jaguar gegen den Trend

Gegen den Trend verkaufte die Renault-Tochter Dacia im Oktober 15,5 Prozent mehr Fahrzeuge; in den ersten zehn Monaten schafften die Rumänen ein Plus von 11,7 Prozent. Der britische Hersteller Jaguar verkaufte im Oktober 19,2 Prozent mehr Neuwagen und erzielte seit Jahresbeginn ein Absatzplus von 16,3Prozent. Bescheidener fiel der Zuwachs bei der VW-Tochter Audi aus, die seit Jahresbeginn 0,2 Prozent und im Oktober 3,3 Prozent mehr Wagen verkauft hat.

Sämtliche Autokonzerne - auch die Mutterunternehmen der drei Gewinner-Marken - verbuchten im Oktober starke Einbrüche. Besonders betroffen waren Chrysler (minus 49,4 Prozent), die Jaguar-Land-Rover-Gruppe (minus 36,4 Prozent) und Honda (minus 25,7 Prozent). Aber auch Toyota (minus 23,6 Prozent), Kia (minus 20,1 Prozent) und General Motors (minus 25,2 Prozent) mit den Marken Opel, Chevrolet und Saab verloren im Oktoberdeutlich.

VW verbuchte als Marke ein Minus von 6,0 Prozent, als Gruppe betrug das Minus 7,6 Prozent. Für PSA weist die ACEA ein Minus von 16, 3 Prozent aus, wobei Citroen um 13,8 Prozent und Peugeot um 18,4 Prozent im Oktober einbrach. Ford musste Einbußen von 7,0 Prozent hinnehmen, Renault kam auf ein Minus von 23,8 Prozent. Das Minus für die Fiat-Gruppe betrug im Oktober 7,9 Prozent, BMW blieb 8,4 Prozent unter dem  Vorjahr, Mini gar 20,7 Prozent. Wettbewerber Mercedes musste ein Minus von 16,9 Prozent hinnehmen, Smart blieb 14,2 Prozent unter dem Vorjahr.

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