EU-Neuzulassungen - Tiefststand im Februar: Neuzulassungen auf Tiefststand seit Monaten
Die Autohersteller bekommen das Auslaufen der Abwrackprämie jetzt schmerzlich zu spüren. Wegen der Schwäche des deutschen Marktes sind die Pkw-Neuzulassungen im Februar europaweit auf den tiefsten Stand seit mehreren Monaten gefallen.
Im Vergleich zum äußerst schwachen Februar 2009 legten die Neuzulassungen zwar noch um drei Prozent auf 974.346 zu, wie der europäische Verband der Automobilhersteller ACEA am Dienstag (16.3.) in Brüssel mitteilte. Dies war allerdings der niedrigste Wert seit dem Ferienmonat August.
Insgesamt wurden in Westeuropa in den ersten beiden Monaten des Jahres 2.033.753 Neufahrzeuge verkauft, was einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 7,9 Prozent entspricht.
Deutschland bricht bei Neuzulassungen ein
Der Februar-Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr war zudem so niedrig wie seit Juni 2009 nicht mehr. Die meisten europäischen Regierungen hatten im vergangenen Jahr den Absatz von Autos mit Prämien angekurbelt. In Deutschland waren die Mittel für das Programm im September aufgebraucht. Daraufhin sank der Absatz im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 29,8 Prozent auf 194.846.
Frankreich, Italien und Großbritannien deutlich im Plus
In Ländern wie Frankreich (plus 18,2 Prozent), Italien (plus 20,6 Prozent) oder Großbritannien (plus 26,4 Prozent) wurden Neuwagenkäufe dagegen auch im Februar 2010 noch staatlich subventioniert. Davon profitierte der Absatz in allen drei Ländern auch zuletzt noch. In Italien wurden wie schon im Vormonat mehr Autos verkauft als in Deutschland. Dort werden Autokäufe noch bis Ende März mit bis zu 5.000 Euro vom Staat unterstützt. Der Absatz in Italien stieg im Februar um rund ein Fünftel auf 200.560. In Frankreich, wo der Pkw-Markt noch bis Ende des Jahres - allerdings mit lediglich 1.000 Euro pro Neuwagen - gestützt wird, legte der Absatz auf 180.535 Stück zu. VW bleibt Marktführer
Der Volkswagen-Konzern konnte trotz leichter Einbußen seine Spitzenposition behaupten. Der Marktanteil sank von 21,7 Prozent auf 20,6 Prozent. Deutlich weniger Autos als im Vorjahr konnte der angeschlagene deutsche Autohersteller Opel verkaufen. Zusammen mit der Schwestermarke Vauxhall lag der Marktanteil der GM-Tochter nur noch bei 6,7 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. Die PSA-Gruppe kommt auf einen Marktanteil von 15,0 Prozent (plus 2,9 Prozent). Die Renault-Gruppe konnte sich um 2,3 Prozent auf nun 11,1 Prozent steigern. Ford und Fiat blieben mit 9,9 und 9,3 Prozent auf nahezu unverändertem Niveau. Toyota verliert um 1,3 auf nun 4,3 Prozent, Daimler sinkt um 0,3 auf 4,1 Prozent., während die BMW Group um 0,2 auf 4,4 Prozent stieg.
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In Ländern wie Frankreich (plus 18,2 Prozent), Italien (plus 20,6 Prozent) oder Großbritannien (plus 26,4 Prozent) wurden Neuwagenkäufe dagegen auch im Februar 2010 noch staatlich subventioniert. Davon profitierte der Absatz in allen drei Ländern auch zuletzt noch. In Italien wurden wie schon im Vormonat mehr Autos verkauft als in Deutschland. Dort werden Autokäufe noch bis Ende März mit bis zu 5.000 Euro vom Staat unterstützt. Der Absatz in Italien stieg im Februar um rund ein Fünftel auf 200.560. In Frankreich, wo der Pkw-Markt noch bis Ende des Jahres - allerdings mit lediglich 1.000 Euro pro Neuwagen - gestützt wird, legte der Absatz auf 180.535 Stück zu. VW bleibt Marktführer
Der Volkswagen-Konzern konnte trotz leichter Einbußen seine Spitzenposition behaupten. Der Marktanteil sank von 21,7 Prozent auf 20,6 Prozent. Deutlich weniger Autos als im Vorjahr konnte der angeschlagene deutsche Autohersteller Opel verkaufen. Zusammen mit der Schwestermarke Vauxhall lag der Marktanteil der GM-Tochter nur noch bei 6,7 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. Die PSA-Gruppe kommt auf einen Marktanteil von 15,0 Prozent (plus 2,9 Prozent). Die Renault-Gruppe konnte sich um 2,3 Prozent auf nun 11,1 Prozent steigern. Ford und Fiat blieben mit 9,9 und 9,3 Prozent auf nahezu unverändertem Niveau. Toyota verliert um 1,3 auf nun 4,3 Prozent, Daimler sinkt um 0,3 auf 4,1 Prozent., während die BMW Group um 0,2 auf 4,4 Prozent stieg.
Autor: dpa/uba



