Grünes Licht von den Wettbewerbshütern wäre für die Stuttgarter ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur geplanten Machtübernahme bei Europas größtem Autobauer. Die offenen Fragen über die tatsächliche Verteilung der Macht im künftigen Porsche/VW-Konzern werden mit der Entscheidung der Kartellbehörde allerdings nicht gelöst.
Die Brüsseler Behörde prüft, ob aus ihrer Sicht die neue Porsche Holding in bestimmten Märkten eine beherrschende Stellung einnehmen würde. Porsche hält derzeit knapp 31 Prozent an VW und will seinen Anteil noch in diesem Jahr auf mehr als 50 Prozent ausbauen. Neben der EU-Kommission müssen weltweit mehr als 20 Kartellbehörden diesem Vorhaben zustimmen. Der Sportwagenbauer rechnet damit, bis Oktober alle Genehmigungen zu bekommen.
EU: Porsche/VW-Entscheidung kommt
Die EU-Kommission will voraussichtlich an diesem Mittwoch (23. Juli) über die geplante Mehrheitsübernahme des Sportwagenbauers Porsche bei Volkswagen entscheiden.
Autor: dpa



