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EU und Südkorea

Autohersteller gegen Freihandelsabkommen

Reise Korea Foto: Reinhard Schmid

Die großen europäischen Autohersteller laufen Sturm gegen ein geplantes Freihandelsabkommen der EU mit Südkorea. Der Vertrag werde südkoreanischen Konkurrenten freien Marktzugang in Europa einräumen.

06.02.2009

Dagegen dürften sich die Exportbedingungen in das asiatische Land nicht erheblich verbessern, berichtete der Herstellerverband ACEA am Donnerstag (5.2.) in Brüssel.


"Die EU muss davon Abstand nehmen, ein so unausgewogenes Abkommen
abzuschließen (...)", sagte der Generalsekretär des Verbands, Ivan Hodac. Nach Informationen des Verbandes will die EU-Kommission den Vertrag bereits im kommenden Monat unter Dach und Fach bringen.

Kein Einfuhrzoll mehr

Die Kommission schlage vor, die europäischen Einfuhrzölle für südkoreanische Personenwagen in den kommenden drei bis fünf Jahren von derzeit zehn Prozent auf Null herunterzufahren. Autos aus dem asiatischen Land würden also um ein Zehntel preiswerter.

Jährlich gelangten rund 600.000 Autos südkoreanischer Produktion in die EU. EU-Ausfuhren nach Südkorea seien hingegen auf 22.000 Stück im Jahr begrenzt.

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