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EU-Zulassung

November weiter im Aufwind

Foto: GIW 10 Bilder

Europas Autobauer spüren weiter Aufwind: Im vergangenen Monat sind im Vergleich zum November vorigen Jahres 26,6 Prozent mehr Autos zugelassen worden. Gestützt von zahlreichen nationalen Konjunkturprogrammen ergab sich im Jahresverlauf ein Minus von 2,8 Prozent, wie der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Dienstag (15.12.) mitteilte.

15.12.2009

Im November lag die Zahl der Neuzulassungen bei 1,18 Millionen Fahrzeugen. In den ersten elf Monaten des Jahres wurden insgesamt rund 13,4 Millionen Autos erstmals zugelassen.
 
  

Volumenmärkte im Plus

In Deutschland stieg die Zahl der Neuzulassungen im November um 19,7 Prozent auf 279.725 Fahrzeuge. Die größten Sprünge machte Großbritannien mit einem Plus von 57,6 Prozent (158.082 Neuzulassungen) gefolgt von Frankreich (plus 48,3 Prozent/216.354 Neuzulassungen). In Großbritannien hatte neben Abwrackprämien die 2010 anstehende Mehrwertsteuererhöhung für Vorzieheffekte gesorgt. Deutlich im Plus lagen auch Italien (plus 31,2 Prozent/182.976 Neuzulassungen) und Spanien (plus 37,3 Prozent/86.639 Neuzulassungen).
 
Rückläufige Zulassungszahlen wurden erneut in den neuen EU-Ländern verzeichnet, allerdings war das Minus mit knapp 17 Prozent im November bei weitem nicht mehr so hoch wie in den Vormonaten.

VW legt trotz Krise zu
 
Von den deutschen Herstellern konnte allein Volkswagen in den ersten elf Monaten Zuwächse verbuchen: Die Zahl der Zulassungen stieg um 0,6 Prozent auf 2,85 Millionen Fahrzeuge, der Marktanteil des Konzerns legte leicht auf 21,2 Prozent zu.
 
Premiumhersteller wie BMW mit einem Minus von 15,2 Prozent und Daimler (minus 14,1 Prozent) mussten allerdings Federn lassen. Auch ihr Marktanteil verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr und sank von mehr als fünf Prozent auf jeweils 4,8 Prozent. Audi liegt bei minus 7,4 Prozent.
 
Von den europäischen Autobauern schlug sich Fiat am besten mit einem Plus von 5,4 Prozent auf 1,17 Millionen Fahrzeuge. Die Italiener bauten auch ihren Marktanteil in den ersten elf Monaten am kräftigsten von acht auf 8,7 Prozent aus. Citroen hält sich auf Vorjahresniveau, Renault lieght 3,4 Prozent unter dem Vorjahr. Deutlich im Minus liegen nach elf Monaten auch Ford (minus 6,9 Prozent) und Opel (minus 7,6 Prozent). Von den Asiaten konnten Hyundai (plus 26,1 Prozent), Nissan (plus 4,4 Prozent) und Kia (plus 4,4 Prozent) glänzen. Toyota bleibt 4,9 Prozent unter dem Vorjahr. Auch alle anderen japanischen Anbieter weisen ein deutlichen Minus aus.

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