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EU-Zulassungen

Aufwärtstrend in Juni

Die Neuzulassungen in Europa sind im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,7 Prozent auf 1.476.382 Pkw gestiegen. Dies gab der europäische Automobilverband ACEA in Brüssel am Dienstag (13.7.) bekannt.

13.07.2004

In den "alten EU-Ländern“ stieg die Neuzulassungsquote sogar um 5,7 Prozent, hier erhielten 1.369.204 Autos erstmals ein Kennzeichen. Die acht neuen EU-Beitrittsländer verzeichneten jedoch einen Rückgang von 10,1 Prozent. Als Grund für den Gesamt-Anstieg nannte der Verband die höhere Zahl von Arbeitstagen in allen Ländern außer Großbritannien sowie die
"gewisse Verbesserung ökonomischer Indikatoren.“

Den höchsten Anstieg der Neuzulassungen verzeichnete in Juni 2004 Dänemark mit einem Plus von 36,7 Prozent im Vergleich zum Juni 2003, auch Griechenland (30,0 Prozent) und Luxemburg (plus 27,2 Prozent) gehören zu den großen Gewinnern. Fast alle Länder der EU und der EFTA können ein Plus in der Zulassungsstatistik vorweisen. Die Verlierer: Polen mit minus 21,3 Prozent sowie die Tschechische Republik mit einem Defizit von 13,3, Prozent. Deutschland rangiert mit einem Zulassungsplus von 4,0 Prozent auf 311.162 Pkw im Mittelfeld.

Seat und Smart retten die Konzernstatistiken

Die Marken-Gewinner im Berichtmonat sind einmal mehr die koreanischen Autohersteller, die 24,8 Prozent mehr Fahrzeuge zulassen konnten, als noch im Juni 2003. Besonders Kia weist ein Plus von 49,0 Prozent aus.

Die weiteren Gewinner: Ford (plus 10,5 Prozent), BMW (plus 9,7 Prozent) und Fiat (plus 7,4 Prozent). Bei der BMW Group zieht vor allem die Marke BMW (plus 12,4 Prozent), der Mini muss mit einem Defizit von minus 2,6 Prozent leben.

Von den deutschen Herstellern kann der VW-Konzern eine Steigerung der Neuzulassungen in Höhe von sechs Prozent verbuchen. Wobei alle Marken im Plus liegen. Das Highlight mit 17 Prozent Zuwachs bildet innerhalb des Konzerns die Marke Seat. Noch drastischer sieht es bei Daimler-Chrysler aus. Das Konzern-Plus von 5,2 Prozent mehr Zulassungen ist in erster Linie dem Smart zuzurechnen, der es auf eine Steigerung von 39,3 Prozent bringt. Die Marke Mercedes rangiert mit 1,1 Prozent im Minus, während sich Chrysler mit plus 9,9 Prozent gut behauptet.

Die Verlierer des Juni: MG Rover mit einem Neuzulassungsanteil, der um 24,8 Prozent zurückgegangen ist und Renault mit einem Mini-Minus von 0,4 Prozent. Im Jahresüberblick Januar bis Juni 2004 liegt bei den deutschen Herstellern nur noch Daimler-Chrysler mit einem leichten Minus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.

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