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EU-Zulassungen

Deutschland gegen den Trend

Foto: GIW

Nach dem enttäuschenden Jahr 2007 beginnt auch das neue Autojahr wenig vielversprechend: In Europa wurden im Januar 0,3 Prozent Autos weniger verkauft als noch im Vorjahresmonat. Aus Deutschland gibt es allerdings positive Zahlen.

15.02.2008 Tobias Grüner

Insgesamt belief sich die Zahl der Neuzulassungen in Europa auf 1,308 Millionen, meldete der europäische Automobilherstellerverband am Freitag (15.02.) in Brüssel. Unter den großen Volumenmärkten erlebte Spanien den größten Absturz (minus 12,7 Prozent) gefolgt von Italien (minus 7,3 Prozent), Frankreich (minus 5,6 Prozent) und Großbritannien (minus 2,1 Prozent).

Deutscher Markt mit Zuwächsen

Als einziger der fünf großen Märkte in Westeuropa konnten die deutschen Behörden mehr Neuzulassungen vermelden als noch im Januar 2007. Der Zuwachs gegen den allgemeinen Trend ist sicher auch mit der im Vorjahr angestiegenen Mehrwertsteuer zu begründen. Gleichwohl muss man aber auch festhalten, dass der Januar für die Hersteller der zweitbeste in den vergangenen fünf Jahren war.

Auch für die deutschen Hersteller ging es im Januar wieder aufwärts. Die größten Zuwächse konnten die BMW Gruppe (plus 13,2 Prozent) mit Mini (plus 34,4 Prozent) und der Daimler Konzern (plus 7,7 Prozent) mit dem Smart (plus 50,9 Prozent) verzeichnen. Auch für Marktführer VW ging es mit einem Plus von 0,6 Prozent leicht nach oben.

Toyota und GM verlieren

Für die meisten anderen Marken ging es dagegen bergab. Als einziger großer Ausreißer nach oben konnte Nissan mit Zuwächsen von 50,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich zulegen. Die größten Verlierer unter den Volumenherstellern waren Toyota (minus 10,5 Prozent) und die GM Gruppe (minus 8,1 Prozent), was vor allem an den schwachen Zahlen von Opel (minus 9,7 Prozent) und Saab (minus 14,9 Prozent) liegt. Aber auch die italienische Fiat-Gruppe hat ein Sorgenkind: Während Fiat selbst um 6,7 Prozent zulegen konnte, verbuchte Alfa Romeo einen Einbruch von 42,8 Prozent.

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