EU-Zulassungen: Dezember im Plus - 2004 im Plus

In Westeuropa sind im vergangenen Jahr 15,3 Millionen Personenwagen neu zugelassen worden - 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach Angaben des europäischen Herstellerverbandes ACEA vom Freitag (14.1.) erhielten genau 15.337.418 Pkw erstmals ein Kennzeichen, im Jahr 2003 waren es 15.073.418 Modelle gewesen.

Alleine in den 15 EU-Staaten stieg die Neuzulassungsquote um 2,0 Prozent von 13.842.759 auf 14.120.288 neu zugelassenen Pkw. Die Neuzulassungen im Dezember steigen um 6,5 Prozent im Vergleich zum Dezember 2003. 1.118.219 Pkw wurden im letzten Monat 2004 erstmals zugelassen. Die Quote der EU-Staaten lag sogar bei einem Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In absoluten Zahlen bedeutet dies 1.043.669 neu zugelassene Pkw im Dezember 2004. Dabei steht der deutsche Markt - wie bereits berichtet - mit einem Zulassungsplus von 21,5 Prozent an der Spitze, folgt von Frankreich mit 7,1 Prozent, Italien (plus 5,2 Prozent) und Spanien (plus 3,2 Prozent). Lediglich der britische Automarkt verzeichnete ein Minus von 7,1 Prozent.

Im Dezember verzeichneten Hyundai und Kia eine Steigerung der Neuzulassungen von 56,7 Prozent beziehungsweise 90,5 Prozent. Bei den deutschen Autoherstellern führt BMW mit einem Plus von 25,1 Prozent die Statistik an, direkt gefolgt von Daimler-Chrysler mit 20,7 Prozent mehr Zulassungen als im Dezember 2003. Hier sticht besonders die Marke Smart mit 52,5 Prozent Mehr-Zulassungen heraus. Volkswagen rangiert mit einem Plus von 8,9 Prozent auf dem dritten Rang.

In der Jahresstatistik 2004 sehen die deutschen Autobauer hingegen nicht mehr so gut aus. BMW führt zwar mit einem respektablen Plus von 12,2 Prozent (BMW: plus 13,5 Prozent, Mini: plus 6,5 Prozent). Daimler-Chrysler hingen muss 1,0 Prozent weniger Neuzulassungen in Westeuropa 2004 hinnehmen. Während die Marke Smart mit 20,8 Prozent im Plus liegt, fahren Mercedes (minus 3,9 Prozent) und Chrysler (minus 4,7 Prozent) Defizite ein. Volkswagen kann 2004 immerhin noch ein leichtes Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr retten. Einzig die Marke Seat lieferte 1,2 Prozent weniger Neuzulassungen. VW und Audi liegen mit 1,6 beziehungsweise 1,8 Prozent im Plus. Skoda holte sich 2004 3,0 Prozent mehr Neuzulassungen. Die weiteren Autohersteller lieferten ebenfalls ein uneinheitliches Bild. Ford schloss das Jahr mit Plus 4,0 Prozent ab, Toyota mit Plus 7,1 Prozent. Hyundai (21,8 Prozent) , Kia (44,4 Prozent) und Daewoo (19,3 Prozent) holten sich zweistellige Zuwachsraten. Ein dickes Minus von 16,4 Prozent verzeichnete hingegen die MG Rover Group. Ebenfalls mit einem Neuzulassungsdefizit: Die PSA Gruppe (minus 3,3 Prozent), Renault (minus 1,1 Prozent), Nissan minus 8,2 Prozent). „Sorgenkind“ Fiat schloss mit ausgeglichener Neuzulassungsstatistik ab, wobei Alfa Romeo die defizitären Marken-Schwestern mit einem Plus von 14,9 Prozent rettete.

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hwi

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