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EU-Zulassungen

Die Talfahrt verlangsamt sich

Foto: GIW

Die Talfahrt beim Auto-Absatz in Europa hat sich dank der Konjunkturprogramme zahlreicher Regierungen weiter verlangsamt. Dennoch liegt die Zahl der Neuzulassungen in Europa (EU + EFTA) auch im März noch neun Prozent unter dem Vorjahr.

16.04.2009 Uli Baumann

Insgesamt wurden im März in Europa 1.506.249 Pkw neu zugelassen, meldet der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Donnerstag (16.4.) in Brüssel. Damit ist die Zahl der Neuzulassungen bereits im elften Monat in Folge rückläufig.

Deutschland profitiert von der Abwrackprämie

Getrieben von der Abwrackprämie explodierten die Neuzulassungen in Deutschland im März mit 400.965 erstmals in den Verkehr gebrachten Pkw um 39,9 Prozent gegenüber dem März 2008. Frankreich legte mit 204.018 Neuzulassungen um acht Prozent zu. Italien konnte mit 214.218 Neuzulassungen ein Plus von immerhin 0,2 Prozent verbuchen. Die weiteren westeuropäischen Volumenmärkte dümpeln dagegen weiter deutlich im Minusbereich herum. Großbritannien verbuchte mit 313.912 Neuzulassungen ein Minus von 30,5 Prozent, Spanien erzielt mit nur 76.503 neu zugelassenen Pkw ein Minus von 38,7 Prozent. Und die neuen EU-Mitgliedsländer schlossen den März mit einem Minus von 25,4 Prozent ab.

Erstes Quartal mit deutlichem Minus

Im bisherigen Jahresverlauf liegen die Zulassungen in Gesamteuropa mit 3.439.720 Neuzulassungen um 17,2 Prozent unter dem Vorjahr. Der deutsche Markt liegt nach dem ersten Quartal mit 868.090 neu zugelassenen Pkw mit 18 Prozent im Plus. Alle anderen EU-Staaten beenden das erste Quartal mit Minuswerten.

BMW mit deutlichem Einbruch, VW bleibt Marktführer

Von den deutschen Marken verzeichnete die BMW Group im März in Europa die größten Einbußen. Der Absatz sank um 20,8 Prozent auf 73.904 Autos. Beim Wettbewerber Daimler gingen die Verkäufe mit minus 14,6 Prozent auf 71.531 Wagen weniger stark zurück. Dank der Abwrackprämie schlug sich Europas größter Autobauer Volkswagen mit einem konzernweiten Minus von 0,3 Prozent auf 304.257 Fahrzeuge deutlich besser - dabei legte VW als Marke um 1,6 Prozent, die VW-Tochter Skoda um 10,6 Prozent zu. Audi schnitt im März mit einem Minus von 4,4 Prozent und 62.641 Neuzulassungen ab. Die GM-Tochter Opel mit der britischen Schwestermarke Vauxhall lag mit knapp 20 Prozent im Minus bei 117.993 Einheiten.

Ford geht aus dem März mit einem Minus von 6,2 Prozent hervor, die Fiat-Gruppe konnte dagegen um satte 14,3 Prozent zulegen. Klar im Minus finden sich PSA (minus 9,1 Prozent) und die Renault-Gruppe (minus 10,9 Prozent), wobei Dacia ein Plus von 26,7 Prozent beisteuert. Zweistellig abwärts ging es auch für Toyota (minus 11,9 Prozent). Ordentlich zulegen konnten dagegen Hyundai (plus 32 Prozent) und Suzuki (plus 12,8 Prozent).

Als bislang einzige Marken konnten sich Hyundai (plus 12,5 Prozent) und Alfa Romeo (plus 20,1 Prozent) mit einer positiven Bilanz über das erste Quartal retten. Marktführer in Europa bleibt nach den ersten drei Monaten VW mit einem Marktanteil von 20,8 Prozent.

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