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EU-Zulassungen

Februar bringt neuen Schwung

Foto: GIW

Die Zulassungszahlen für den europäischen Automarkt sind im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,7 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden 1.180.842 neue Autos in Europa und den EFTA-Staaten zugelassen, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag (14.3.) in Brüssel mit.

14.03.2008 Ralf Bücheler

Mit 2.489.812 Neuzulassungen in Gesamteuropa in den ersten zwei Monaten 2008 ist der Markt damit wieder im Aufwind. Das Plus gegenüber dem selben Zeitraum vor einem Jahr beläuft sich auf 3,8 Prozent.

Deutschland gibt den Ton an

Der Wachstumskurs in den neuen Mitgliedsstaaten (besonders Polen und Rumänien) bleibt weiterhin bestehen - in den Volumenmärkten konnte Deutschland im Februar den größten Zuwachs verzeichnen (plus 24,8 Prozent, 228.623 Neuzulassungen). Frankreich legt um 11,1 Prozent zu - leicht im Plus liegt auch Spanien mit einem Plus von 0,7 Prozent. In Italien (minus 3,9 Prozent) und Großbritannien (minus 5,4 Prozent) geht es weiter bergab.

Griechenland profitierte im Februar von zwei zusätzlichen Werktagen und verzeichnete ein Zulassungsplus von 17,4 Prozent. Ein zusätzlicher Werktag in den übrigen europäischen Märkten trug nach ACEA-Angaben ebenfalls zu dem positiven Gesamtergebnis bei.

VW bleibt weiter an der Spitze

Den größten Marktanteil beansprucht wie im Vorjahr die Volkswagen-Gruppe mit einem Anteil von 19,6 Prozent und 231.694 Neuzulassungen. Auf VW als Marke entfallen dabei 118.739 Neuzulassungen, ein Plus von 14,4 Prozent gegenüber Februar 2007. Es folgen PSA (14,2 Prozent), Ford (9,6 Prozent) und GM (9,3 Prozent).

Starke Zuwächse gegenüber dem Vorjahresmonat verbuchten auch die Marken BMW (plus 22,9 Prozent), Mazda (plus 26,1 Prozent), Mini (plus 50,2 Prozent), Dacia (plus 57,3 Prozent), Smart (plus 59,4 Prozent) und Nissan mit einem Plus von 61,7 Prozent. Bei Jaguar (minus 24,9) und Alfa Romeo (minus 50,7 Prozent) setzt sich die Talfahrt fort.

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