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EU-Zulassungen

Goldener Oktober

Foto: f1-online

Nach vier rückläufigen Monaten in Folge zeigten die Zulassungszahlen in Europa im Oktober wieder einen Trend nach oben. Dennoch mussten die beiden deutschen Premium-Hersteller Daimler-Chrysler und BMW Einbußen hinnehmen und auf Marktanteile verzichten.

15.11.2006

Während im Oktober zwar insgesamt weniger Autos als im September 2006 neu angemeldet wurden, legten die Zulassungszahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,6 Prozent und gegenüber den ersten zehn Monaten des Vorjahres leicht um 0,4 Prozent zu. Insgesamt wurden in der EU (ohne Zypern und Malta) und den EFTA-Staaten (Norwegen, Schweiz, Island) rund 1,2 Millionen Autos zugelassen, wie der europäische Branchenverband ACEA am Mittwoch (15.11.) in Brüssel mitteilte. Über das Jahr gesehen waren es rund 13 Millionen Fahrzeuge.

In den meisten Ländern Europas kletterten die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr nach oben, in kleineren Märkten wie Lettland, Polen oder Litauen sogar um bis zu 72,2 Prozent. Deutschland konnte um 1,4 Prozent zulegen. Auch die anderen großen EU-Märkte legten zu (Frankreich plus 8,4 Prozent, Spanien plus 5,8 Prozent, GB plus 0,9 Prozent und Italien plus 0,1 Prozent). Holland (plus 11,2 Prozent) und Belgien (plus 13 Prozent) konnten ebenfalls deutliche Zugewinne verbuchen. Der Branchenverband erklärt die Zunahme vor allem damit, dass der Oktober in ganz Europa einen Arbeitstag mehr aufgewiesen habe als im Vorjahr.

Einen anderen Trend präsentieren die rückläufigen Zahlen der BMW Group. Hier ging es um 3,9 Prozent auf 57.241 (Vorjahr: 59.546) Fahrzeuge zurück. Bei Daimler-Chrysler sank die Quote um minus 8,2 Prozent auf 74.007 (Vorjahr: 80.618). Die anderen deutschen Hersteller konnten ihre Zahlen dagegen verbessern (VW plus 2,1 Prozent, Audi plus 5,3 Prozent, Opel plus 7,3 Prozent). Die Ford Group legte insgesamt um 4,5 Prozent zu, etwas mehr GM, um 5,4 Prozent. Den größten Marktanteil hält immer noch VW mit unveränderten 21,1 Prozent (255.569 Einheiten). Nach Einbußen im September legte auch der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen wieder zu: 166.363 Fahrzeuge insgesamt und ein Zuwachs von 7,1 Prozent. Renault schwächelt dagegen erneut und kommt auf ein Minus von zwei Prozent.

Steil nach oben geht es weiterhin für die Italiener (Fiat, Lancia und Alfa Romeo), sowie für die Japaner, außer Suzuki (minus 5,2 Prozent) und Mitsubishi (minus 26,7 Prozent). Nissan glänzt hier mit einem Anstieg um 16,1 Prozent, Toyota/Lexus kommen zusammen auf ein Plus von 15,3 Prozent und 69.231 Neuzulassungen.

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