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EU-Zulassungen

Guter Februar - VW stark

Foto: GIW

Die Pkw-Neuzulassungen in Europa sind im Februar 2006 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent auf 1.079.101 Fahrzeuge gestiegen. Wie der Europäische Automobilverband ACEA am Donnerstag (16.3.) mitteilt, sind die Zulassungen im in den ersten beiden Monaten 2006 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2005 sogar um 2,5 Prozent angestiegen.

16.03.2006

Allerdings verzeichneten die großen Automobilmärkte im Berichtsmonat negative Zulassungsquoten. So ging in Spanien die Neuzulassungen im Vergleich zum Februar 2005 um 2,5 Prozent zurück, in Deutschland um 1,9 Prozent und in Großbritannien um 1,4 Prozent. In Italien und Frankreich stiegen die Quoten um 6,0 beziehungsweise 0,6 Prozent. Große Sprünge in der Statistik machten die Niederlanden mit einem Plus von 16,5 Prozent und Belgien mit einer Steigerung von 20,8 Prozent. Ebenfalls stark: Die kleinen Märkte von Lettland (plus 39,0 Prozent) und Island (plus 54,3 Prozent).

VW-Marke stark, Audi im Minus

Im Konzert der großen Marken und Hersteller erobert Fiat mit einem Plus von 11,5 Prozent im Vergleich zum Februar 2005 die Spitze der Zulassungsstatistik. Ebenfalls mit einem starken Plus: Volkswagen mit 9,1 Prozent - wobei die Marke VW alleine ein Plus von 15, 2 Prozent einfuhr. Ebenfalls stark: Skoda mit einem Plus von 10,1 Prozent - hingegen verzeichnet Audi ein Minus von 0,3 Prozent.

Der Marktteil der Wolfsburger ist im Vorjahresvergleich von 17,9 auf 19,1 Prozent gestiegen. Die Kernmarke VW legte von 8,9 auf 10,1 Prozent zu, Audi verlor dagegen einen Prozentpunkt auf 3,8 Prozent. Der Absatz aller Konzernmarken verbesserte sich von 189.252 auf 206.380 Autos.

Ebenfalls in der Pluszone: Daimler-Chrysler (plus 1,9 Prozent) und BMW (plus 1,5 Prozent). Wobei der Marktanteil von Daimler-Chrysler bei 5,2 Prozent stagnierte, auch die BMW Group konnte sich nicht verbessern (4,7 Prozent). Dabei legten die Premiummarken der beiden Erzrivalen Mercedes-Benz (3,8 auf 3,9 Prozent) und BMW (4,0 auf 4,1 Prozent) nur schwach zu.

Die Verlierer: Ford mit einem Rückgang der Zulassungen von 4,0 Prozent, Renault mit einem Minus von 5,7 Prozent und GM mit minus 0,6 Prozent. Bei letzteren zeichnet die Marke Opel mit minus 3,6 Prozent verantwortlich für das negative Ergebnis. Saab (plus 37,5 Prozent) und Chevrolet (plus 9,6 Prozent) konnten Schlimmeres verhindern.

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