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EU-Zulassungen

Halbjahresflaute

Foto: GIW

Mit rund 1,4 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen setzt sich der Abwärtstrend bei den Neuzulassungen in Europa (EU + EFTA) im Juni mit minus 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat fort. Der Halbjahresstand liegt mit 8,34 Millionen verkauften Neuwagen um zwei Prozent unter 2007, wie der europäische Automobilverband (ACEA) am Mittwoch (16.7.) meldete.

16.07.2008 Carsten Rose

Gegen den Trend stieg die Zahl der Juni-Neuzulassungen in Deutschland mit 304.036 Fahrzeugen um ein Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In Frankreich legte der Markt sogar um 1,5 Prozent auf 219.753 Neuwagen im gleichen Zeitraum zu. Die Juni-Verlierer unter den Volumenmärkten sind Spanien (minus 30,8 Prozent), Italien (minus 19,5 Prozent) sowie Großbritannien mit einem Rückgang von 6,1 Prozent.

Bei den Herstellern liegt der VW-Konzern sowohl im ersten Halbjahr 2008 (1.631.528/19,6 Prozent) wie auch im Juni (283.887/19,9 Prozent) weiter an der europäischen Spitze, obwohl gegenüber dem Vorjahresmonat die Anzahl der Neuzulassungen um 6,1 Prozent zurückging. Der größte Anteil der Volkswagen-Gruppe entfällt auf VW mit 148.585 Neuzulassungen (Juni: Marktanteil 10,4 Prozent) vor Audi (59.231/4,2 Prozent), Skoda (43.657/3,1 Prozent) und Seat (32.061/2,2 Prozent).

Mit 145.947 verkauften Neuwagen im Juni 2008 macht die GM-Gruppe 10,2 Prozent des EU+EFTA-Marktes aus. Der französische PSA-Konzern liegt mit einenm Marktanteil von 12,8 Prozent im sechsten Monat mit Peugeot (6,9 Prozent) und Citroen (5,9 Prozent) noch vor der Ford-Gruppe, die nur noch zehn Prozent aller Neuzulassungen in Europa erzielt. Jaguar und Land Rover, die bislang zur Ford-Gruppe gehörten, wurden im Juni erstmals als eigene Gruppe mit einem Marktanteil von 0,7 Prozent ausgewiesen.

Die Marke Ford legt im Juni um ein Prozent zu und gehört neben BMW (4,9 Prozent), Mini (1,1 Prozent), Mazda (1,6 Prozent) und Jaguar (0,3 Prozent) zu den Gewinnern gegenüber 2007. Weniger Nachgefragt wurden Mercedes (4,5 Prozent), Opel/Vauxhall (8,4 Prozent) und Toyota (4,7 Prozent).

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