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EU-Zulassungen im Oktober 2010

Pkw-Zulassungen in Europa dramatisch rückläufig

Neuzulassungen, Gebrauchtwagen, Kennzeichen Foto: dpa

Der europäische Automarkt ist im Oktober dramatisch eingebrochen. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ist mit 1.027.036 Fahrzeugen gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat um 16,6 Prozent zurückgegangen.

16.11.2010

In den ersten zehn Monaten wurden bislang 11.279.542 Pkw erstmalig in den Verkehr gebracht. Damit liegt das kummulierte Jahresergebnis 5,5 Prozent unter dem Vorjahr. Der starke Nachfragerückgang dürfte auf die europaweit auslaufenden staatlichen Kaufanreize zurückzuführen sein.

Deutschland zweistellig im Minus - VW bleibt stärkste Kraft

Der deutsche Markt kommt als größter Einzelmarkt in Europa mit 256.775 Neuzulassungen auf ein Minus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Frankreich bescherten 171.950 Neuzulassungen ein Minus von 18,5 Prozent. Abwärts ging es auch in Italien. 139.740 Neuzulassungen bescheren den Südländern einen Einbruch von 28,8 Prozent. Auch auf den Volumenmärkten Großbritannien und Spanien brachen die Neuzulassungen deutlich ein. Auf der britischen Insel wurden 131.495 Pkw neu zugelassen (minus 22,2 Prozent) und in Spanien 61.366 Pkw (minus 37,6 Prozent).

Stärkste Kraft in Europa bleibt auch im Oktober 2010 der VW-Konzern mit einem Marktanteil von 22,5 Prozent. Stärkste Einzelmarke ist VW mit einem Marktanteil von 11,9 Prozent. Renault als Verfolger konnte sich einen Marktanteil von 8,7 Prozent sichern, 7,3 Prozent Marktanteil sichern Ford Rang drei. Es folgen Peugeot (6,8 Prozent), Opel (6,7 Prozent) und Citroen (6,2 Prozent). Mit einem Marktanteil von 5,4 Prozent führt Fiat das Verfolgerfeld vor BMW und Audi (beide 4,9 Prozent) und Mercedes (4,8 Prozent) an. Toyota kommt als stärkste japanische Marke auf einen Marktanteil von 4,2 Prozent.

Land Rover ist der Gewinner

Kräftig zulegen konnten im bisherigen Jahresverlauf allerdings andere. Land Rover steht nach zehn Monaten ein Zulassungsplus von 25,9 Prozent zu Buche, Nissan legt um 12,7 Prozent zu, Volvo um 11,9 Prozent. Zweistellig aufwärts ging es mit 10,5 Prozent auch für Dacia. Auch Renault liegt 6,2 Prozent im Plus. Unter den Premiumanbietern hat BMW mit einem Plus von 4,9 Prozent die Nase vorn. Audi kommt auf einen Zuwachs von 0,5 Prozent, Mercedes bleibt 1,2 Prozent unter Vorjahr.

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