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EU-Zulassungen

Juni mit leichtem Anstieg

Die Pkw-Neuzulassungen sind im Juni in Europa leicht angestiegen. Die Zahl stieg in Gesamteuropa (EU und EFTA) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent auf 1,47 Millionen Fahrzeuge. Dies teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Mittwoch (12.7.) in Brüssel mit.

13.07.2005

Insgesamt liegen die Zulassungen im Zeitraum Januar bis Juni 2005 in Gesamteuropa mit 7.814.272 um 0,3 Prozent unter dem Vorjahresvergleichszeitraum. Auf dem wichtigsten europäischen Absatzmarkt Deutschland wurden im Juni 336.629 Autos zugelassen, ein Plus von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bemerkenswert ist der Zulassungsanstieg in Italien: Wurden im Juni letzten Jahres 198.261 Autos zugelassen, so betrug die Zahl in diesem Jahr 233.901. Ein Anstieg von 18 Prozent. Abwärts ging es dagegen in den Niederlanden (minus 8,4 Prozent) und Großbritannien (minus 4,8 Prozent).

Der Marktanteil des Volkswagen-Konzerns (VW, Audi, Seat, Skoda) liegt mit 273.920 verkauften Fahrzeugen bei 18,6 Prozent. Der Marktführer konnte sine Marktanteile dank eines Zulassungsplus von 8,4 Prozent leicht verbessern (Vorjahr: 17,9 Prozent). Größten Anteil am Plus haben Skoda mit 21,9 Prozent und Audi mit 18,4 Prozent. Seat verliert dagegen 10 Prozent.

Mit 198.015 verkauften Fahrzeugen und einem Marktanteil von 13,4 Prozent (Vorjahr: 14,3 Prozent) liegt die französische PSA-Gruppe auf dem zweiten Rang. Citroen gleicht mit einem Zulassungsplus von 1,5 Prozent die Verluste von Peugeot (minus 3,8 Prozent) etwas aus.

Die GM-Gruppe kam im Juni auf einen Marktanteil von 11,2 Prozent (Juni 04: 11,4 Prozent), wobei Opel mit einem Plus von 2,3 Prozent und Chevrolet (plus 5,8 Prozent) die Verluste von Saab (minus 3,5 Prozent) und GM (US) (minus 10,7 Prozent) wieder ausmerzte. Die Ford Group musste weiter Verluste hinnehmen und belegt nun 10,6 Prozent (Juni 04: 11,3 Prozent).

Daimler-Chrysler verliert - BMW legt zu.

Mit 10,9 Pozent steht die Renault-Gruppe etwas besser da. Im Gegensatz zum Vorjahresmonat konnten die Franzosen mit 159.157 Fahrzeugen 2,5 Prozent mehr Fahrzeuge absetzen. Die Marktanteile von Fiat gingen um 0,4 Prozent auf 6,3 Prozent zurück.

Daimler-Chrysler verliert bei rückläufigen Zahlen der Marken Smart und Chrysler weiter an Marktanteilen, von 6,0 auf 5,7 Prozent. Insgesamt konnte der Konzern 84.510 Fahrzeuge verkaufen. Der Münchner Konkurrent BMW konnte dagegen 21,5 Prozent mehr Fahrzeuge absetzen und seine Marktanteile von 4,6 auf 5,3 Prozent weiter aufstocken.

Stärkster Autobauer aus Fernost war Toyota mit einem Marktanteil von 5,1 Prozent und einem Plus von 16,5 Prozent. Mit 52,2 Prozent konnnte Kia einen bemerkenswert großen Zulassungssprung verzeichnen - der Marktanteil der Koreaner liegt nun bei 1,7 Prozent. Schlusslicht im Zulassungsranking ist Mitsubishi mit 0,9 Prozent Marktanteil und 12.598 neu zugelassenen Fahrzeugen. Immenhin ein Plus von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

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