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EU-Zulassungen

Leichtes Plus im Mai

Die Automobilhersteller haben im Mai in Europa wegen der anhaltenden Konsumschwäche kaum mehr Autos verkaufen können als im Vorjahresmonat. Insgesamt stieg der Autoabsatz um 1,2 Prozent auf 1.240.539 Fahrzeuge.

15.06.2004

Damit habe die Zahl der Neuzulassungen in den ersten fünf Monaten um 2,8 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen, teilte der europäische Automobilverband ACEA am Dienstag (15.6.) in Brüssel mit. Insgesamt konnten die Automobilhersteller bislang in 2004 6.428.264 Fahrzeuge (plus 2,8 Prozent) neu in den Verkehr bringen.

Die Hoffnung auf eine weitere Marktbelebung im Mai ist damit ausgeblieben. Vor allem in Deutschland brach die Nachfrage mit einem Minus von 7,3 Prozent gegenüber dem Vormonat ein. Kumuliert über die ersten fünf Monate wurden in Deutschland mit 1.344.955 Neufahrzeugen rund 2,5 Prozent weniger Autos erstmals zugelassen als noch im Vorjahresvergleichszeitraum. Auch Großbritannien als Volumenmarkt musste ein Defizit von 2,8 Prozent hinnehmen. Deutliche Zuwächse erzielten dagegen die Märkte in Italien (plus12,1 Prozent), Spanien (plus 8,9 Prozent) und Frankreich (plus 4,8 Prozent).

Gewinner kommen aus Asien

Aufgeschlüsselt nach Herstellern sieht der ACEA hauptsächlich asiatische Autohersteller auf der Gewinnerstraße. Während die Japaner insgesamt um 5,6 Prozent zulegen konnten, stürmten die Koreaner gar mit einem Plus von 22,7 Prozent durch den Mai.

Von den deutschen Herstellern kann lediglich Smart mit einem Zuwachs von 19,9 Prozent mit diesen Zahlen konkurrieren. Während BMW es immer noch auf ein Plus von 10,2 Prozent brachte, fuhr Mercedes ein Minus von 8,2 Prozent und Audi eines von 5,9 Prozent ein. VW kam mit einem Plus von 0,3 Prozent mit einem blauen Auge davon, während Opel gar um 2,3 Prozent zulegen konnte. Ford steht ein Minus von 0,9 Prozent für den Mai zu Buche.

Einen leichten Aufwärtstrend gab es bei der Fiat Gruppe mit einem Plus von 4,4 Prozent zu verzeichnen. Renault legte um 1,0 Prozent zu. Der französische Wettbewerber PSA mit den Marken Peugeot und Citroen verlor 2,8 Prozent.

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