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EU-Zulassungen

Mehr Miese im März

Die Pkw-Neuzulassungen sind im März in Europa kräftig gesunken. Die Zahl fiel in den EU- und EFTA-Staaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf rund 1,709 Millionen Fahrzeuge, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Mittwoch (13.4.) in Brüssel mit.

13.04.2005

Der Verband machte für die Einbußen vor allem die Osterferien verantwortlich, die in den Hauptabsatzmärkten ein bis drei Werktage gekostet hätten. Zudem bleibe das wirtschaftliche Umfeld schwierig. Bereits im Januar und Februar hatte sich der Markt rückläufig entwickelt.

Im ersten Quartal sind die Pkw-Neuzulassungen in Europa damit um 3,3 Prozent auf rund 3,986 Millionen Fahrzeuge gesunken. Der größte Verlierer der EU-Staaten in dem ersten Quartal war der Markt in Großbritannien mit einem Minus von 7,2 Prozent. Unter den großen Auto-Ländern konnte in den ersten drei Monaten des Jahres 2005 nur Frankreich ein Plus bei den Neuzulassungen von 3,9 Prozent erzielen. Der spanische Markt liegt mit minus 0,1 Prozent nur knapp unter dem Ergebnis der Vergleichszeitraums aus dem Vorjahr. Deutschland steht ein Minus von 1,9 Prozent zu Buche, während Italien mit 5,7 Prozent weniger Zulassungen zu kämpfen hat. Die größte Zuwachsrate bei den Neuzulassungen erreichte im ersten Quartal der nicht repräsentative isländische Markt mit einem Anstieg um 47,2 Prozent. Größter Verlierer war Polen mit 33,0 Prozent weniger Zulassungen.

Verlierer: Fiat, MG Rover und fast alle anderen

In Deutschland wurden im März 331.538 Fahrzeuge zugelassen, ein Minus von 0,4 Prozent zum Vorjahr. Auch nur nach diesem Monat betrachtet, kann Frankreich ein Neuzulassungsplus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verbuchen. Die großen europäischen Automärkte verzeichneten allesamt negative Neuzulassungsquoten: Spanien (minus 3,6 Prozent), Italien (minus 8,6 Prozent) und Großbritannien (minus 5,1 Prozent).

Für die Hersteller war der Monat März 2005 im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Desaster. Nahezu alle großen Marken verloren. Den größten Einbruch musst Fiat mit einem Minus von 16,7 Prozent verbuchen. Nur die Marke Lancia (10,5 Prozent mehr Zulassungen) verhinderte ein schlimmeres Ergebnis. Dieses Ergebnis der Italiener schlägt sich natürlich auf das Quartal nieder. Hier liegt die Fiat Group mit minus 15,0 Prozent knapp vor MG Rover (minus 15,6 Prozent). Der krisengeschüttelte britische Autobauer verzeichnet allein im März 11,4 Prozent weniger Zulassungen als im März 2005. Die weiteren Verlierer: Volkswagen (März 2005: minus 2,1 Prozent / 1. Quartal: minus 2,1 Prozent), PSA Group (minus 9,0 Prozent / minus 4,9 Prozent), Ford (minus 4,3 Prozent / minus 3,8 Prozent), GM (minus 2,4 Prozent / plus 0,9 Prozent), Renault (minus 6,7 Prozent / minus 2,1 Prozent), Daimler-Chrysler (minus 2,6 Prozent / minus 3,8 Prozent), Nissan (minus 4,4 Prozent / minus 7,9 Prozent), Hyundai (minus 5,8 Prozent / minus 3,2 Prozent) und Mazda (minus 9,5 Prozent / minus 8,4 Prozent).

Gewinner: Kia, Mitsubishi und BMW

Der große Gewinner bei den Neuzulassungen in Europa ist Kia. Der koreanische Hersteller konnte im März 2005 85 Prozent mehr Modelle erstmals zulassen. Auch das Quartalsergebnis zeichnet Kia mit plus 66,5 Prozent als Zulassungsmeister aus. Auf dem zweiten Platz rangiert Mitsubishi mit 11,9 Prozent mehr Zulassungen im März und 12,8 Prozent im ersten Quartal. BMW, als einziger deutscher Autohersteller sichert sich mit 7,5 Prozent mehr Zulassungen den dritten Platz in der Gewinner-Statistik. Im ersten Quartal konnten die Bayern sogar ein Plus von 10,0 Prozent aufweisen.

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