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EU-Zulassungen

Mini-Minus im Oktober

Angesichts der schleppenden Nachfrage haben die Autobauer in Westeuropa im Oktober geringfügig weniger Autos absetzen können als im Oktober 2002.

14.11.2003

Die Neuzulassungen sanken lediglich um 0,3 Prozent auf 1.182.377 Fahrzeuge. Dies teilt die Vereinigung der europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Freitag (14.11.) in Brüssel mit. Die Statistik für die EU-Staaten weist mit insgesamt 1.149.821 Autos ein Minus von 0,2 Prozent aus. Der nur leichte Rückgang der Neuzulassungen spiegele die langsame Stabilisierung des Marktes wider, hieß es bei der ACEA. "Man darf den Rückgang im Oktober nicht überbewerten", sagte ein Sprecher des Verbandes der deutschen Automobilindustrie VDA. Die Tendenz am Markt sei stabil.

Zahlreiche Neuzulassungen seien wegen des in Kraft-Tretens der neuen Gruppenfreistellungsverordnung am 1. Oktober verschoben worden, egründete er den leichten Rückgang. Zudem könne die Branche angesichts des Auftragszuwachses von 16 Prozent im September optimistischer in die Zukunft blicken.

In den ersten zehn Monaten des Jahres lag die Neuzulassungsquote um 1,3 Prozent unter der des Vorjahreszeitraums. Insgesamt erhielten in Westeuropa zwischen Januar und Oktober 12.353.714 Autos erstmals ein Kennzeichen. Die EU-Quote lag bei einem minus von 1,2 Prozent (12.017.938 Neuzulassungen).

VW und Co. im Minus; BMW im Plus

Während die koreanischen Autohersteller im Vergleich zum Oktober 2002 um 22,4 Prozent und die japanischen Autoproduzenten um 18,5 Prozent zulegen konnten, weisen die meisten deutschen Autobauer negative Werte aus.

So ist der Neuzulassungsanteil des Volkswagen-Konzerns im Oktober um 5,0 Prozent zurückgegangen. Zu dem Defizit trug besonders die Marke VW mit einem Minus von 7,1 Prozent bei (Audi minus 2,0 Prozent; Seat minus 2,9 Prozent; Skoda minus 3,0 Prozent).

Auch der Stuttgarter Konzern Daimler-Chrysler muss mit einem Minus von insgesamt 2,5 Prozent im Oktober leben. Hier vermiest allerdings hauptsächlich der amerikanische Partner Chrysler mit minus 16,5 Prozent die Bilanz. Mercedes plagt sich mit einem Minus von 2,1 Prozent - lediglich Smart legte um 0,1 Prozent zu.

Neben den Autobauern aus Fernost und der MG Rover Group (plus 17,6 Prozent) kann sich aber auch BMW mit einem Plus schmücken. Die Bayern konnten im Oktober insgesamt 3,3 Prozent mehr Zulassungen auf sich verbuchen - wobei die Marke Mini mit plus 5,0 Prozent deutlich besser zog, als BMW mit plus 2,9 Prozent. Schlechte Zulassungswerte erreichten auch die PSA-Gruppe (minus 6,6 Prozent) um Peugeot (minus 7,6 Prozent) und Citroen (minus 5,2 Prozent) sowie die Ford-Gruppe mit einem Minus von 5,2 Prozent. Allerdings stachen die Marken Volvo (plus 7,1 Prozent) und Jaguar (plus 13,3 Prozent) hervor, während Ford und Land Rover mit einem Minus von 8,4 Prozent beziehungsweise 5,0 zu kämpfen hatten.

Auch bei Fiat ging´s um 2,6 Prozent im Oktober abwärts, obwohl bei Alfa Romeo ein Plus von 5,6 Prozent zu Buche steht. Ähnlich sieht es auch bei GM aus. Die Gesamtzulassungen des Konzerns liegen ein Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Opel schließt den Monat mit einem Minus von 2,5 Prozent ab, Saab steigert sich um 21,4 Prozent.

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