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EU-Zulassungen

Minus im Januar

In Westeuropa sind im Januar mit 1.173.273 Neuzulassungen 1,6 Prozent weniger neue Autos erstmals in den Verkehr gebracht worden, als noch vor einem Jahr. Das teilte der europäische Automobilverband ACEA am Donnerstag (12.2.) in Brüssel mit.

12.02.2004

Überdurchschnittlich eingebrochen sind dabei die Märkte in Deutschland (minus 12,4 Prozent), Schweden (minus 16,4 Prozent) und Frankreich (minus 11,9 Prozent). Leichte Einbußen trafen Belgien (minus 6,3 Prozent), Österreich (minus 5,3 Prozent) und Portugal (minus 3,9 Prozent).
Zu den klaren Gewinnern zählen die Märkte in Finnland (plus 30, 9 Prozent), Dänemark (plus 14,0 Prozent), Norwegen (plus 17,6 Prozent) und Island (plus 14,9 Prozent). Zugelegt haben auch Griechenland (plus 7,2 Prozent), Italien (plus 5,6 Prozent) und Großbritannien (plus 5,8 Prozent).

GM, VW und Daimler-Chrysler mit satten Rückgängen

Betrachtet nach Herstellern musste GM mit minus elf Prozent den größten Rückgang hinnehmen. Opel als wichtigste GM-Marke in Europa kam ebenfalls auf ein Minus von elf Prozent. Dicht dahinter folgt der VW-Konzern mit einem Schwund um 10,2 Prozent, wobei die Stamm-Marke VW 10,5 Prozent einbüßte und Seat ein Minus von 17,7 Prozent einfuhr. Zu den Verlierern zählt auch der Daimler-Chrysler-Konzern mit minus 8,3 Prozent. Hier verzeichnet Mercedes einen Rückgang um ebenfalls 8,3 Prozent, Chrysler gar um 14,8 Prozent. Deutlich abwärts ging es ebenfalls für PSA (minus 8,6 Prozet), wobei Citroen 7,1 Prozent einbüßte und Peugeot um 9,8 Prozent nachließ. Mit einem blauen Auge davon kamen Renault (minus 2,8 Prozent) und die BMW-Gruppe, die nur ein Minus von 0,9 Prozent verzeichnete.

Die Gewinner kommen aus Fernost

Neben den Verlierern gab es aber auch klare Gewinner - und die kommen zum wiederholten Male überwiegend aus Fernost. So legten die japanischen Hersteller insgesamt um 20,1 Prozent zu, die Koreaner konnten sogar 20,9 Prozent mehr Autos absetzen. Besonders positiv in Szene setzen konnten sich Kia (plus 33 Prozent), Toyota (plus 29,2 Prozent), Daewoo (plus 27,9 Prozent) und Mazda (plus 24,8 Prozent).

Zu den wenigen europäischen Gewinnern gehören die Ford Gruppe mit einem Zuwachs von 0,7 Prozent - wobei den größten Anteil Jaguar mit einem Zugewinn um 43,2 Prozent beisteuerte - sowie die angeschlagene Fiat Gruppe mit einem leichten Plus von 1,4 Prozent. Hier hatte Lancia mit plus 20 Prozent das größte Wachstum zu verzeichnen.

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