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EU-Zulassungen

Negativer November

Der Pkw-Absatz in Westeuropa ist im November 2003 im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht um 1,1 Prozent gesunken. Wie die Vereinigung der europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Donnerstag (11.12.) in Brüssel mitteilt, erhielten insgesamt 1.057.589 Pkw erstmals eine Zulassung.

11.12.2003

Im Vergleich der Zeiträume Januar bis November 2003 zu 2002 ging der Neuzulassungsanteil um 1,3 Prozent auf 13.411.302 Zulassungen zurück. Die Quote für die Märkte der EU sehen sowohl in der November- als auch in der 2003-Betrachtung ein Minus von 1,2 Prozent. Als Grund nennt die ACEA, dass der diesjährige November in einigen Länder einen Arbeitstag weniger hatte, als der November 2002.

Fiat erstmals 2003 im Plus

National betrachtet konnten neun von 15 EU-Ländern im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Plus in der Zulassungsstatistik vorweisen. Das Land mit der niedrigsten Steigerung: Deutschland - plus 0,6 Prozent. Spitzenreiter: Finnland mit einer Steigerung von 29,2 Prozent. Unter den Top Five der Automärkte entwickelte sich Spanien mit einem Plus von 12,6 Prozent am besten.

Die Absatz-Gewinner in Westeuropa sind einmal mehr die koreanischen Hersteller. Sie verbuchen im November 2003 19,7 Prozent mehr Zulassungen als im Jahr 2002. Aber auch die BMW-Group und die japanischen Autobauer können sich jeweils über eine Verbesserung von 12,5 Prozent freuen. Allerdings war bei den Bayern nicht der Mini die Stütze des Absatzes. Dessen Absatz sackte um 6,5 Prozent ab, während die Marke BMW um 17,2 Prozent zulegte. Im Vergleich der ersten elf Monate 2003 mit dem Jahr 2002 liegt der kleine BMW beim Absatz jedoch noch mit einem Plus von 11,8 Prozent deutlich vor BMW (minus 3,0 Prozent).

Einen Lichtblick gibt’s auch bei Fiat: Erstmals im Jahr 2003 können die Italiener eine Plus verbuchen. 4,2 Prozent mehr Pkw konnte die Fiat Group im November 2003 absetzen - alle drei Marken lagen ebenfalls im Plus. In der Jahresstatistik steht Fiat jedoch immer noch ein Minus von 9,6 Prozent zu Buche.

MG Rover und GM mit deutlichem Defizit

Die Verlierer im November: MG Rover mit einem Minus von 15,5 Prozent, GM mit einem Minus von 10,6 Prozent und die PSA-Gruppe mit 10,3 Prozent Defizit. Ebenfalls im Minus: VW (1,1 Prozent), Ford (4,7 Prozent) und Daimler-Chrysler (4,3 Prozent). Das Ergebnis der Schwabe wird in erster Linie von der Marke Chrysler geschwächt, die im November 16,5 Prozent weniger Pkw absetzten konnte. Auch Mercedes liegt mit 3,3 Prozent im negativen Absatz-Bereich, während Smart ein leichtes Plus von 0,6 Prozent aufweisen kann. Bei Volkswagen drückt Audi mit 4,5 Prozent weniger Absatz und VW mit minus 2,0 Prozent auf die Monatsbilanz. Seat (plus 7,8 Prozent) und Skoda (plus 2,4 Prozent) halten das VW-Banner hoch.

Einen noch stärkeren Absturz bei Ford können nur Jaguar mit einer 12,9 prozentigen Absatzsteigerung und Land Rover mit einem Plus von 0,7 Prozent verhindern. Volvo liegt bei 9,6 Prozent im Minus, Ford bei 4,7 Prozent.

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