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EU-Zulassungen

Oktober-Minus

Die Zahl der Autozulassungen in Westeuropa fiel im Oktober um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1.136.930 Einheiten, nach einem Minus von 0,6 Prozent im September. Das teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Dienstag (16.11.) in Brüssel mit.

16.11.2004

Von Januar bis Oktober setzten die Autohersteller allerdings mehr Fahrzeuge in Westeuropa ab, als im Vorjahresvergleichszeitraum. Die Zahl der neu gelassenen Pkw stieg in den ersten zehn Monaten 2004 um 1,1 Prozent auf 12.329.176 Fahrzeuge.

Positiv entwickelte sich der Markt in Deutschland. 281.180 Neuzulassungen im Oktober bedeuten ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kumuliert über die restlichen zehn Monate bleibt der deutsche Markt aber noch um 1,8 Prozent unter dem Vorjahresvergleichszeitraum. Deutliche Einbußen mussten im Oktober dagegen die Märkte in Großbritannien (minus 5,9 Prozent), Italien (minus 8,2 Prozent) und Frankreich (minus 8,1 Prozent) hinnehmen. Spanien kam mit einem Minus von 1,7 Prozent noch glimpflich davon.

Deutsche legen zu

Betrachtet nach Herstellern konnte der Volkswagen-Konzern im Oktober mit allen Marken den Marktanteil in Westeuropa von 17,9 auf 19,1 Prozent deutlich steigern. Quotenbringer waren die Modelle der Marke VW, die gegenüber Oktober 2003 um 6,8 Prozent zulegte. Gut schnitt auch die BMW Gruppe ab, hier kletterte der Marktanteil binnen Jahresfrist von 4,3 auf 5,6 Prozent. Schubfaktor war das Zulassungsplus von 24,5 Prozent der Gruppe, wobei BMW als Marke um 32,9 Prozent zulegte, während Mini um 7,5 Prozent einbrach. Daimler-Chrysler verbesserte die Marktdurchdringung von 6,5 auf 6,8 Prozent. Entscheidenden Anteil daran hatte die Marke Smart, die im Oktober um 19,2 Prozent zulegte.

Opel sackte von 9,6 auf 9,0 Prozent Marktanteil ab, Fiat von 7,8 auf 7,1 Prozent. Renault büßte von 11,4 auf 10,9 Prozent Marktdurchdringung ab, PSA von 15,0 auf 13,7 Prozent. Lediglich Ford konnte geringfügig von 10,0 auf 10,2 Prozent Marktanteil zulegen.

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