EU-Zulassungen: Quartals-Delle

Während der europäische Automarkt im Februar ein kleines Zwischenhoch verzeichnete, fielen die Zulassungszahlen im März wieder um 9,5 Prozent. Für das erste Quartal 2008 ergibt sich dadurch ein Minus von 1,7 Prozent, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag (14.3.) in Brüssel mit.

Im März wurden in Europa (EU+EFTA) insgesamt 1.654.214 Autos zugelassen. In den ersten drei Monaten lag die Zahl der Neuzulassungen bei rund 4,2 Millionen Fahrzeugen.

In Westeuropa konnten lediglich Großbritannien (plus 0,5 Prozent) und Portugal (plus 5,2 Prozent) einen positiven Trend verzeichnen. Alle anderen Märkte lagen gegenüber dem Vorjahresmonat im Minus. Negativen Einfluss hatten vor allem auch zwei fehlende Werktage aufgrund des frühen Osterfestes.

Unter den Volumenmärkten traf es Spanien mit einem Minus von 28,2 Prozent am härtesten, gefolgt von Italien (minus 18,8 Prozent) und Deutschland (minus 14,4 Prozent). In Frankreich hielt sich der Verlust mit minus 0,5 Prozent in Grenzen. Zudem lagen Frankreich und Deutschland im ersten Quartal noch im Plus. Weiterhin steil bergauf geht für die Osteuropäischen Märkte Bulgarien und Litauen, Slowakei, Rumänien und Polen.

Mini und Smart glänzen

An der Spitze der Statistik ändert sich wenig: Den größten Marktanteil beansprucht nach wie vor die Volkswagen-Gruppe mit einem etwas geschrumpften Anteil von 18,3 Prozent und 302.987 Neuzulassungen (783.152 im ersten Quartal). Es folgen PSA und Ford mit jeweils zwölf Prozent und rund 198.000 Neuzulassungen.

Im Plus lagen im März eigentlich nur Kleinwagenhersteller wie Smart (plus 102,5 Prozent/9.672) oder Mini (plus 21,2 Prozent/18.530), sowie die beiden Asiaten Nissan (plus 37 Prozent/45.931), Kia (plus 3,6 Prozent/29.708) und die Renault-Tochter Dacia (plus 0,3 Prozent/15.252).

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Ralf Bücheler

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Die Zulassungszahlen für den europäischen Automarkt sind im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,7 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden 1.180.842 neue Autos in Europa und den EFTA-Staaten zugelassen, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag (14.3.) in Brüssel mit.


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Nach dem enttäuschenden Jahr 2007 beginnt auch das neue Autojahr wenig vielversprechend: In Europa wurden im Januar 0,3 Prozent Autos weniger verkauft als noch im Vorjahresmonat. Aus Deutschland gibt es allerdings positive Zahlen.


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