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EU-Zulassungen

Schrumpfen im August

Die Kfz-Zulassungen in Westeuropa sind im August um deutliche 4,7 Prozent auf 785.329 Einheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken.

11.09.2003

Dies teilte der europäische Autoherstellerverband ACEA (Association des Constructeurs Europeens D'Automobiles) am Donnerstag (11.9.) in Brüssel mit. Im Juli waren die Zulassungen noch um 1,2 Prozent auf 1.294.794 gestiegen.

Kumuliert über den Zeitraum Januar bis August 2003 liegt der Rückgang bei den Neuzulassungen bei 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Als Gründe für den Rückgang nannte der Verband die enorme Hitzewelle, die besonders in den südlichen Ländern die Kauflust hemmte sowie die bevorstehende IAA, die viele Kaufinteressenten noch in ihre Kaufüberlegungen miteinbeziehen wollten.

Während Deutschland noch mit einem Minus von 5,0 Prozent davonkam, mussten die Märkte in Frankreich (minus 15,4 Prozent), Portugal (minus 11,9 Prozent) und Italien (minus 10,5 Prozent) deutlichere Einbrüche hinnehmen. Dramatisch abwärts ging es auch in Irland (minus 21,9 Prozent) und Dänemark (minus 19,3 Prozent).

Neben den Verlierern gab es aber auch Gewinner. Ein sattes Plus von 23,8 Prozent brachte Finnland in die Bilanz ein. Island hielt mit einem Zuwachs von 19,5 Prozent dagegen. Glänzen konnten auch Belgien (plus 10,2 Prozent) und Luxemburg mit einem Zuwachs von 11,0 Prozent.

Asiaten legen weiter zu - Minus bei VW, Opel und PSA

Die Gewinner-Hitliste: Mazda legte gegenüber dem August 2002 um 25,9 Prozent zu, Kia gar um 31,6 Prozent und Hyundai um 11,3 Prozent. Erfolgreichster deutscher Autohersteller im August 2003 war BMW, der in der Gruppe um 12,2 Prozent und in den Einzelmarken BMW um 13,7 Prozent und Mini um 5,6 Prozent zulegen konnte. Beim Wettbewerber Daimler-Chrysler brachte es dagegen nur die Marke Smart auf einen Zuwachs von 5,6 Prozent, wohingegen die Stamm-Marke Mercedes einen Einbruch um 10,9 Prozent zu verbuchen hatte.

Überwiegend negativ fällt auch die Bilanz des VW-Konzerns aus. Konnte Audi noch um 7,9 Prozent zulegen, so ging es für alle anderen Konzern-Marken bergab. VW verlor 6,6 Prozent, Seat 8,7 Prozent und Skoda 2,7 Prozent. Noch höher fielen die Verluste bei Opel aus. Die Rüsselsheimer haben ein August-Minus von 9,5 Prozent zu Buche stehen.

Verloren haben auch die Franzosen. Minus 8,5 Prozent weist der Automobilverband für die PSA Gruppe um Citroen und Peugeot aus. Renault kam mit einem Minus von 1,5 Prozent noch mit einem blauen Auge davon. Zu den Kellerkindern gehören auch Ford (minus 9,1 Prozent) und Fiat, die als Gruppe satte 15,8 Prozent weniger Neuwagen in den Markt bringen konnten.

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