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EU-Zulassungen

Schwache Sommerbilanz

Foto: GIW

Die EU-Zulassungszahlen sind in den Sommermonaten weiter in den Keller gerutscht. Im Juli verzeichnete der europäische Automobilverband ACEA einen Rückgang um 7,3 Prozent, im August sogar um 15,6 Prozent.

16.09.2008 Ralf Bücheler

Insgesamt wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 10,4 Millionen Neufahrzeuge zugelassen. Das entspricht einem Minus von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Neuzulassungen sank im August 2008 um 15,6 Prozent auf 805.839 Autos. Im Juli betrug der Rückgang 7,2 Prozent.

Gegen den allgemeinen Abwärtstrend stemmten sich im August lediglich kleinere Märkte wie die Slowakei (plus 16,1 Prozent), Portugal (plus 4,8 Prozent) oder Bulgarien (plus 3,0 Prozent). Für die Volumenmärkte ging es teilweise rapide bergab: Deutschland (214.386, minus 10,4 Prozent), Frankreich (103.350, minus 7,1 Prozent), Italien (77.156, minus 26,4) und Großbritannien (63.225, minus 18,6 Prozent). Spanien musste im August sogar einen Absatz-Rückgang von bis knapp 41 Prozent hinnehmen. Als Gründe wurden die weiterhin hohen Ölpreise und zwei fehlende Werktage im entsprechenden Zeitraum angegeben.

Auch die deutschen Autohersteller haben im August in Europa deutlich weniger Autos verkauft. So betrug der Rückgang bei VW im August im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 9,5 Prozent (186.766 Fahrzeuge) . Der Marktanteil stieg allerdings von 21,6 auf 23,2 Prozent. Bei BMW sank der Absatz um 16,7 Prozent auf 42.148 Stück. Der Marktanteil sank leicht von 5,3 auf 5,2 Prozent. Bei Daimler gingen die Verkäufe sogar um 18,2 Prozent auf 48.559 Fahrzeuge zurück. Der Marktanteil sank von 6,2 auf 6,0 Prozent.

Unter den ausländischen Herstellern verzeichnete General Motors (GM) ein Minus von 23,8 Prozent auf 71.677 Stück, Ford ein Minus von 12,6 Prozent auf 70.779 Fahrzeuge und Toyota einen Rückgang um 23,2 Prozent auf 45.472 Stück. Bei den Franzosen musste PSA im August einen Rückgang um 18,7 Prozent, Renault ein verhältnismäßig leichtes Minus von 5,6 Prozent hinnehmen. Positiv hervorheben konnte sich lediglich die Marke Dacia mit einem Plus von 12,7 Prozent im August.

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