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EU-Zulassungen

Talfahrt im Juni

Foto: Archiv

Wie der europäische Herstellerverband ACEA berichtet, wurden im Monat Juni europaweit insgesamt 1.489.561 Autos neu zugelassen. Das entspricht einem Minus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dagegen hat Europas Autobranche im ersten Halbjahr ein leichtes Plus von 1,3 Prozent verbucht.

14.07.2006

Bei den Juni-Zahlen der Kernmärkte konnte lediglich Frankreich ein leichtes Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen. Alle anderen Länder, darunter auch Deutschland, waren im Minus. Hierzulande sank die Zahl der Neuzulassungen um minus 4,6 Prozent von 339.452 auf 323.776. In Italien wurden gegenüber dem Vorjahresmonat 12,6 Prozent weniger Fahrzeuge zugelassen (206.794 gegenüber 236.486 im Juni 2005) und auch die Briten und Spanier lagen mit 3,6 und 3,5 Prozent im Minus. In ganz Europa wurden in den ersten sechs Monaten 8,323 Millionen neue Autos zugelassen.

Hohe Zuwachsraten verzeichneten vor allem die kleineren Märkte im Osten. So konnten Lettland und Litauen im Juni um 61,9 beziehungsweise 23,7 Prozent anziehen. In der ersten Jahreshälfte lagen die Zuwächse ähnlich gut bei 56,3 beziehungsweise 24 Prozent (11.346 und 6.584 Fahrzeuge).

Fiat hat am stärksten zugelegt

Mit 10,1 Prozent Plus gegenüber dem Vorjahr und 20,1 Prozent Plus in der ersten Jahreshälfte konnte der Fiat-Konzern am stärksten zulegen. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich das gute Abschneiden der Stammarke Fiat. Ebenso im Plus lag der Toyota Konzern, der auch dank seiner Luxus-Sparte Lexus (mit einem Plus von 99,1 Prozent im ersten Halbjahr) um 8,3 Prozent im Juni und 7,5 Prozent in der ersten Jahreshälfte zulegen konnte. Alle anderen Hersteller verzeichneten im Berichtsmonat Juni negative Zulassungszahlen oder, wie etwa Daimler-Chrysler (Plus 3,2) und Suzuki (Plus 2,9), nur ein schwaches Plus.

Marktführer in Europa bleibt weiterhin die Volkswagen Gruppe mit 19,4 Prozent und 289.566 zugelassenen Fahrzeugen. Am deutlichsten legte die Kernmarke VW mit 12,3 Prozent im ersten Halbjahr zu. In diesem Zeitraum waren ebenfalls die Marken Saab (Plus 24,4), Suzuki (Plus 19,2), Chrysler (Plus 14,5), Land Rover (Plus 11,2) und Alfa Romeo (Plus 10,6 Prozent) im Aufwind. PSA (Peugeot und Citroen) folgt VW auf Platz zwei, mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent.

Renault, Ford und GM verzeichneten deutliche Verluste bei den Neuzulassungen, sowohl im Juni als auch in der ersten Jahreshälfte. BMW liegt mit 77.551 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 5,2 Prozent weiter hinter den anderen deutschen Herstellern. Bei der Daimler-Chrysler-Marke Smart gab es die höchsten Einbußen von minus 17,6 Prozent im Juni und minus 21,9 Prozent im ersten Halbjahr.

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