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EU-Zulassungsstatistik

Gebremste Talfahrt im Februar

Foto: GIW

Die Talfahrt beim Auto-Absatz in Europa hat sich dank zahlreicher Konjunkturprogramme etwas verlangsamt. Im Februar wurden in Gesamteuropa (EU + EFTA) 968.159 Fahrzeuge neu zugelassen, was immer noch einem Minus von 18,3 Prozent gegenüber dem Februar 2008 entspricht.

13.03.2009 Uli Baumann

Im Vormonat lag das Minus noch bei 27 Prozent, wie der Verband der europäischen Automobilhersteller ACEA am Freitag (13.3.) vermeldet. In Deutschland sorgte die Abwrackprämie sogar für ein sattes Plus. 277.740 Neuzulassungen bedeuten einen Zuwachs von 21,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat.

Nur Deutschland im Plus

Damit blieb der nationale Markt aber auch der einzige Lichtblick in Gesamteuropa. Die anderen Volumernmärkte hatten dagegen mit satten Einbrüchen zu kämpfen. Frankreich vermeldet minus 13,2 Prozent, Italien minus 24,4 Prozent, Großbritannien minus 21,9 Prozent und Spanien gar minus 48,8 Prozent. Besonders hart trifft die Wirtschaftskrise die neuen EU-Mitgliedsstaaten im Osten. Hier reichen die Einbrüche von 21,8 Prozent in Slowenien bis hin zu 76,2 Prozent in Litauen.

Im bisherigen Jahresverlauf liegen die Neuzulassungen in Gesamteuropa mit 1.933.021 um 22,6 Prozent unter dem Ergebnis der ersten beiden Monate aus dem Vorjahr.

VW bleibt Marktführer

Betrachtet nach Marken gibt es in Europa nur wenige Gewinner. Um satte 23,3 Prozent zulegen konnte Alfa Romeo. 20,2 Prozent Zuwachs verzeichnete auch Hyundai. Mit einer positiven Bilanz durch die Krise steuert auch Jaguar, die im Februar ein Plus von 12,3 Prozent einfuhren. Auch Suzuki und Smart konnten mit 0,6 Prozent im Plus auf der Gewinnerseite landen. Alle anderen Hersteller bewegten sich im Minus-Bereich.

VW als Marktführer konnte beim Marktanteil zwar auf 21,7 Prozent zulegen, büßte in absoluten Zahlen gegenüber dem Februar 2008 aber um 10,2 Prozent ein. Audi lag bei minus 6,2 Prozent, Mercedes bei minus 34,2 Pozent und BMW bei minus 28,8 Prozent. Opel schloss den Februar mit minus 21,9 Prozent und Wettbewerber Ford mit minus 8,6 Prozent ab.

Jaguar ist der Gewinner

Der Blick nach Frankreich zeigt auch hier satte Minus-Zahlen: Peugeot (minus 28,7 Prozent), Citroen (minus 21,0 Prozent), Renault (minus 22,7 Prozent). Satt abwärts ging es auch für Fiat (minus 18,6 Prozent) und Seat (minus 31,2 Prozent). Dem Abwärtstrend nicht entziehen konnten sich auch die Japaner. Toyota kam auf minus 17,7 Prozent, Honda meldet minus 11,2 Prozent, Nissan kommt im Februar auf minus 25,5 Prozent und Mitsubishi schließt den Februar mit minus 21,8 Prozent ab.

Im bisherigen Jahresverlauf kennt die ACEA-Statistik nur drei Gewinner: Alfa Romeo mit plus 9,0 Prozent, Hyundai mit einem Plus von 0,7 Prozent und Jaguar, die um satte 18,9 Prozent gegenüber 2008 zulegen konnten.

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