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Ex-Daewoo-Chef Kim wegen Bilanzbetrugs angeklagt

Foto: dpa

Sechs Jahre nach dem Zusammenbruch der südkoreanischen Daewoo-Gruppe hat die Staatsanwaltschaft in Seoul am Freitag (1.7.) gegen Ex-Konzernchef Kim Woo Choong Anklage erhoben.

01.07.2005

Der 69-Jährige muss sich nach Angaben der Anklagebehörde wegen Bilanzfälschung, Kreditbetrugs und Unterschlagung verantworten. Dem einstigen koreanischen Vorzeigemanager wird vorgeworfen, Vermögenswerte des Konzerns um 41 Billionen Won (etwa 33 Milliarden Euro) aufgebläht, knapp 10 Billionen Won an Krediten erschlichen sowie 23 Billionen Won auf Auslandskonten verschoben zu haben.

Nach sechs Jahren auf der Flucht hatte sich Kim Mitte Juni den Behörden gestellt. Kurz darauf wurde er in Untersuchungshaft genommen. Kim hatte bei seiner Rückkehr erklärt, er wolle die Verantwortung für den Fall Daewoo übernehmen. Die mögliche Höchststrafe ist lebenslange Haft.

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