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Ex-Porsche Finanzchef schlägt zurück

Staatsanwaltschaft macht Fehler

Foto: dpa

Der wegen Kreditbetrugs angeklagte Ex-Porsche-Finanzchef Holger Härter hat der Staatsanwaltschaft Stuttgart schwere Fehler vorgeworfen. "Unsere Aussage ist richtig, die von der Staatsanwaltschaft ist falsch", sagte der ehemalige Manager am Donnerstag (27.9.) vor dem Landgericht Stuttgart.

27.09.2012 dpa

Der 56-Jährige berief sich dabei auf ein Gutachten, das dem Gericht am zweiten Prozesstag vorlag. Demnach hat die Anklage den Begriff «Net Purchase Price» fälschlicherweise mit Netto-Liquiditätsbedarf übersetzt.
Tatsächlich gehe es aber um den Netto-Anschaffungspreis. Härter hatte dies bereits zum Prozessauftakt betont.
 
   Die Anklage ist überzeugt, dass Härter und zwei seiner einstigen Führungskräfte 2009 eine Bank gezielt hinters Licht geführt haben, als der Sportwagenbauer Porsche den ungleich größeren Volkswagen-Konzern schlucken wollte. Härter hatte die Anschuldigungen bereits beim Prozessauftakt Anfang September zurückgewiesen.
 
«Netto-Liquiditätsbedarf ist ein Begriff, der wirtschaftlich überhaupt nicht sinnvoll ist», sagte er am Donnerstag. Mit seinem Finanzteam hatte er damals Milliardenschulden angehäuft - und sich verhoben. Am Ende siegte VW. Härter und sein damaliger Chef Wendelin Wiedeking mussten das Unternehmen verlassen.

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