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Autoindustrie verliert massiv Jobs

Foto: dpa

In der deutschen Automobilindustrie werden nach Ansicht des Branchenexperten Willi Diez bis 2015 rund 10 bis 15 Prozent der Arbeitsplätze wegfallen.

23.10.2008

Dies beträfe demzufolge bis zu etwa 115.000 der derzeit rund 763.000 Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie und den Zulieferbetrieben. Auch Kurzarbeit werde es in der Branche wieder häufiger geben, sagte der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft Geislingen (Kreis Göppingen) der Ulmer "Südwest Presse". "Die Autoindustrie wird ihre Funktion als Beschäftigungsmotor künftig nicht mehr spielen."

"Zunächst einmal nimmt die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland nach dem Einstellungsstopp von alleine durch Fluktuation ab", sagte Diez der Zeitung. Arbeitszeitkonten werden seiner Meinung nach abgebaut, Arbeitsplätze wanderten ins Ausland. Bei manchen Entwicklungen hätten sich die deutschen Hersteller verschätzt. Klare Defizite habe die deutsche Autoindustrie beim Hybrid, also dem Misch-Antrieb von Benzin- und Elektromotor. "Vor allem ist es aber der schlechte US-Markt, der Probleme bereitet. Statt 16 bis 16,5 Millionen gekauften Fahrzeugen geht man in den USA derzeit von nur 12,5 Millionen in diesem Jahr aus." Das treffe vor allem Daimler und BMW mit ihrer großen Abhängigkeit von Amerika, bei VW und Audi sei diese geringer.

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