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Opel-Mutter GM muss weitere Jobs streichen

Foto: dpa

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) muss in Europa nach Expertenansicht noch mehr Stellen abbauen als geplant. "Die Reduzierung von 12.000 Beschäftigen bei GM-Europe ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange".

26.10.2004

Dies schreibt der Leiter des Forschungszentrums Automotive Research an der FH-Gelsenkirchen, Ferdinand Dudenhöffer, in einer neuen Studie. Bei der Getriebe- und Motorenproduktion habe GM im Verbund mit Fiat einen Stellenüberhang von europaweit mehr als 2.000 Mitarbeitern. "Spätestens Anfang 2005 muss GM bei seinen Töchtern Kapazitäten und Personal weiter beschneiden", sagt Dudenhöffer. Der weltgrößte Autobauer hat vor kurzem angekündigt, in Europa rund 12.000 der 63.000 Arbeitsplätze zu streichen.

"Wie in der Opel-Saab Fahrzeug-Produktion ist auch in der Getriebe- und Motoren-Produktion im Fiat-GM-Verbund jeweils ein Werk zuviel", lautet das Fazit des Branchenexperten. Die europäischen Standorte seien nur unzureichend ausgelastet.

Die Fiat-GM-Powertrain mit Sitz in Turin ist eine der wichtigsten GM-Tochtergesellschaften. In dem Ende 2000 gegründeten Joint Venture, das jeweils zur Hälfte GM und Fiat gehört, haben beide Konzerne ihre europäische Motoren- und Getriebeaktivitäten gebündelt. In dem Unternehmen sind nach Angaben Dudenhöffers rund 20.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 3.500 in sieben technischen Entwicklungszentren. Das größte davon steht in Rüsselsheim mit 1.750 Mitarbeitern.

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