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Staatshilfen können Opel nicht retten

Foto: Opel

Deutsche Staatshilfen können den Autobauer Opel nach Ansicht des Auto-Experten Willi Diez nicht retten. "Das ist eine Illusion. Opel kann nur gerettet werden, wenn der Mutterkonzern General Motors (GM) in den USA gerettet wird", sagte Diez am Donnerstag (20.11.) in Nürtingen.

20.11.2008

"Alles andere hilft Opel nicht langfristig." Der Rüsselsheimer Autobauer sei stark im System des Mutterkonzerns vernetzt, eine Trennung sei für beide Seiten keine gute Lösung. "Opel ist nicht groß genug, um alleine zu überleben", sagte der Auto-Professor.

"Auch GM will nicht auf Opel verzichten, denn dann wäre das Unternehmen nur noch in den USA präsent. Das wäre in der derzeitigen Situation das Todesurteil." Für den ums Überleben kämpfenden US-Konzern sei derzeit keine schnelle Staatshilfe in Sicht, sagte Diez. "Ich glaube, das ist noch lange nicht gegessen." Die geplante Finanzspritze in Milliardenhöhe droht an politischen Streitigkeiten in Washington zu scheitern.

Zum Übernahmeplan des Solar-Konzerns SolarWorld, der Opel nach eigenen Angaben zu einem "grünen" Autokonzern umbauen will, sagte Diez: "Das ist weit weg von der Realität." Dies gelte auch für die angeblichen Diskussionen unter den rund 2.000 deutschen Opel-Händlern über eine Übernahme des Autobauers. Schließlich müsste ein neuer Eigentümer nicht nur den Kaufpreis aufbringen, sondern auch sämtliche Investitionen übernehmen, sagte Diez. "Allein ein neues Modell kostet in der Entwicklung rund zwei Milliarden Euro."

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