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F&M Evantra V8

Unsterblicher Supersportler

F&M Evantra Foto: F&M 26 Bilder

Mit dem F&M Evantra hat der italienische Karosserieschneider Mazzanti das Projekt Mugello zur Serienreife entwickelt. Premiere feiert der Supersportler im April in Monaco.

02.01.2013 Uli Baumann

Italienische Sportwagen genießen einen exklusiven Status. Besonders exklusiv kommen allerdings die Kreationen des Karosserieschneiders Mazzanti daher. Jüngster Spross der Manufaktur aus der Provinz Pisa in der Toskana ist der F&M Evantra - benannt nach dem etruskischen Gott der Unsterblichkeit. Erstmals vorgestellt wurde der Evantra bereits Anfang 2012, es folgte aber noch eine deutliche Weiterentwicklung. Das endgültige Serienmodell wird im April 2013 in Monaco debütieren.

Wahlweise aus Carbon oder Aluminium

Basis des Evantra, der komplett in Handarbeit entsteht, ist ein stählerner Gitterrohrrahmen. Über den spannt sich in der Grundvariante eine von Zsolt Tarok gezeichnete Karosserie aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff. Auf Wunsch wird diese aber auch aus Aluminium handgetrieben. So oder so ergibt sich ein 4,32 Meter langer, 1,96 Meter breiter aber nur 1,23 Meter hoher Zweisitzer mit nach hinten oben öffnenden Flügeltüren. Der Radstand beträgt 2,55 Meter. Beim Design setzt Mazzanti auf eine Kombination aus Klassik und Moderne. Gerne können Kunden aber auch eigene Wünsche einfließen lassen. Die Aerodynamik wurde mit Rennsportspezialisten optimiert. Die Radhäuser füllen 20 Zoll-Schmiedefelgen mit 255/30er Pneus vorn und 305/25er Reifen hinten. Verzögert wird mit Brembo-Sechskolbensätteln und 380er Scheiben vorn sowie Vierkolbensätteln und 360er Scheiben hinten. Optional kann der Evantra auch mit einer Carbon-Keramik-Bremsanlage ausgerüstet werden.

F&M Evantra ist auf fünf Exemplare pro Jahr limitiert

Bei der Antriebstechnik setzten die Italiener ursprünglich auf einen Sechszylinder-Boxer-Motor von Porsche. Als Sauger sollte der 3,5 Liter auf eine Leistung von 403 PS kommen. Optional war auch eine Biturbo-Variante vorgesehen, die es dann auf 603 PS bringen sollte. Damit soll der nur knapp 1,2 Tonnen schwere F&M Evantra in 3,7 Sekunden von null auf 100 km/h spurten.

Jetzt wurde das Antriebskonzept umgestellt. Power liefert für das Serienmodell nun ein Siebenliter-V8-Sauger, der es auf 701 PS und 848 Nm bringt. In Kombination mit einem sequenziellen Sechsganggetriebe soll der nun 1,3 Tonnen schwere Evantra V8 nun in 3,2 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten und eine Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h erreichen.

Der erste F&M Evantra soll Mitte 2013 auf seinen Rädern stehen. Die Jahresproduktion ist auf fünf Fahrzeuge limitiert. Preise für den Evantra wurden nicht genannt.

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