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F1-Safety-Car

SL 63 AMG sorgt für Ordnung

Foto: Mercedes 13 Bilder

Traditionell sorgen in der Formel 1 Boliden aus dem Hause Mercedes für die Sicherheit. In der Saison 2008 schicken die Schwaben einen modifizierten SL 63 AMG als Safety-Car auf die Rennstrecke.

07.03.2008 Tobias Grüner Powered by

Wenn Unfälle, widrige Witterungsbedingungen oder andere gefährliche Situationen einen sicheren Rennablauf gefährden, wird in der kommenden Saison ein SL 63 AMG für Ordnung sorgen. Im Cockpit des 525 PS starken V8-Roadster sitzt erneut Bernd Mayländer. Auf Cabrio-Feeling muss der Schwabe allerdings verzichten. Aus Gewichtsgründen ließen die Ingenieure vom AMG Performance Studio die Dach-Hydraulik draußen. Der große Dachbalken würde dem Faltmechanismus zudem im Wege stehen.

Leichtbau statt Komfort

Trotz der sperrigen Leuchteinheit konnten die AMG-Spezialisten den Serien SL AMG 63 noch einmal um 220 Kilogramm abspecken. Der konsequente Leichtbau wurde durch den wenig sparsamen Einsatz von Kohlefaserteilen und den Verzicht auf Komfortfeatures erreicht. Auch auf Dämm-Materialien muss der Pilot verzichten, wodurch der Silberpfeil insgesamt auf ein Gewicht von 1.750 Kg kommt. Nach der Diät bewältigt der SL den Hunderter-Sprint in 4,4 Sekunden.

Das Safety-Car unterscheidet sich auch äußerlich vom Serien-AMG-Modell. Die Frontschürze zeichnet sich durch größere Kühllufteinlässe aus, am Heck fällt der modifizierte Diffusor-Einsatz ins Auge. Dank zahlreicher Leuchten verwandelt sich das Safety-Car im Einsatz in eine rollende Disco-Kugel. Neben dem Dachbalken, den LED-Blitzlichtern in Front- und Rückleuchten hat nun auch das Nummernschild zusätzliche Signalfunktion: 672 LEDs sollen speziell bei Regen oder Dunkelheit für mehr Sicherheit sorgen.

C-Klasse Kombi auf der Rennstrecke

Auch das Medical Car wird 2008 erneut von Mercedes gestellt. Bei größeren Zwischenfällen mit Verletzungsgefahr wird FIA-GP-Chefarzt Dr. Gary Hartstein von einem modifizierten C63 AMG T-Modell an die Unfallstelle chauffiert. Pilotiert wird der 457 PS starke Renn-Kombi vom Mediziner und Hobby-Rennfahrer Dr. Jacques Tropenat. Im 485 Liter großen Kofferraum findet die komplette Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Beatmungsgerät Platz.

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